Ach neee....!
... mit dem Auto in die Stadt.
Aus: Facebook Comune Venezia vom 23.2.11
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Venedig Reiseblog
... mit dem Auto in die Stadt.
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Labels: Die 4. Brücke, Santa Croce
Endlich in Gebrauch und auf eine hoffentlich lange Lebensdauer und Geschichte:
Ponte della Costituzione am 11. September 2008
Labels: Brücken, Die 4. Brücke
Die vierte Brücke hat nun ihren Namen: Ponte della CostituzioneLeider ist es nicht die Ponte della Zirada geworden, die mir am besten gefallen hätte.
Das jahrelange Gezerre um die Brücke findet nun einen angemessen bombastisch/banausigen Schlusspunkt, in dem die Brücke schlicht in Betrieb genommen wird,eine Eröffnung wird es nicht geben. Da hat Herr Calatrava aber Glück gehabt, dass ihn die Venezianer nicht kurzerhand wegen Fehlleistung ins Gefängnis stecken, wie sie das z. B. mit Jacopo Sansovino, Architekt der Libreria an der Piazetta, gemacht haben.
Einige Äußerungen zum Thema:
Südeutsche Zeitung 4.9.08 mit vielen Bildern
BauNetz 28.8.08 mit interessanten Kommentaren
Welt, 6.9.08, Calatrava-zentriert
Telegraph 26.8.08
guardian, 27.8.08
timesonline, 28.8.08
ANSA (it. Nachrichtenagentur) engl., 2.9.08
DDN, 29.8.08
Labels: Architektur, Brücken, Die 4. Brücke
Letzten Sonntag, 13.Juli, gab es in Venedig einen schweren Hagelschauer mit Hagelkörnern über 2 cm Durchmesser und heftigem Sturm. Absperrungen, Einzäunungen und Baustellenplanen wurden ein- und abgerissen.
Andreas Götz nutzte die unerwartete Gelegenheit, Fotos von der Calatrava-Brücke zu machen und mailt sie mir aus Venedig zu.
Danke, sehr beeindruckt!
Labels: Architektur, Brücken, Die 4. Brücke
Ich habe keine Neuigkeiten über die vierte Brücke (Calatrava) über den Canal Grande.
Es gibt wohl keinen neuen Termin für die Eröffnung. Und es gibt wohl auch noch keine Entscheidung über den Vorschlag des Bürgermeisters Cacciari, die Brücke 'Ponte della Zirada' zu nennen, entsprechend der alten Ortsbezeichnung des Knicks des Canal Grande. Und den Piazzale Roma 'Campo della Zirada'. Nach dem auch die Kirche (und das frühere Kloster) Sant'Andrea de Zirada (venezianisch für Girata, Drehung) benannt sind.
Aber ich habe ein paar neue Fotos,
die zeigen, dass
an der Brücke gearbeitet wird, dass alle Glasstufen
installiert wurden
(canal-grande-wasser-grün),
die Handläufe noch nicht
ganz fertig sind und die
Ovovia, die Kabine für
Nicht-Fussgänger,
zumindest noch nicht
unter der Brücke hängt.
Wie ich schon öfter geschrieben habe:
Es bleibt spannend!
Labels: Architektur, Bericht, Brücken, Die 4. Brücke
Per Email von Andreas Götz erreichen mich Neuigkeiten über die Arbeiten an der 4. Brücke, die sich ja schon weit länger als geplant hinziehen:
Im "gasetin" stand vor ca drei Wochen, daß die 300 trapezförmigen Stufen aus vier Schichten von je 10 mm dickem Glas gefertigt werden. Die Oberfläche soll so bearbeitet sein, daß man nicht rutscht. Es werden insgesamt 56 Tonnen Glas gebraucht, davon 39 für die Stufen und 17 für die Brüstungen.
In den Foren wird gemutmaßt, daß die Arbeiten auch deshalb nicht mit Hochdruck vorangetrieben werden, weil die Brücke auch nach der Fertigstellung evtl. noch nicht zu benutzen ist.
Das große Klinkergebäude der Eisenbahn wurde vor einiger Zeit u.a. an Benetton verkauft. Dort soll nach umfangreichen Umbauten ein Geschäftszentrum entstehen (die Vereine und gemeinnützigen Organisationen mußten bereits ausziehen). Für die Dauer der Umbauten ist die Fondamenta vermutlich nicht zu benutzen.
Daher wird die comune vermutlich eher auf Gründlichkeit bei den Arbeiten an der Brücke setzen denn auf Schnelligkeit.
Gründlichkeit vor Schnelligkeit ist ja eine vernünftige und sicher die nachhaltigere Entscheidung. Also weiter Geduld und Spannung...
Labels: Architektur, Brücken, Canal Grande, Die 4. Brücke
Neuigkeiten erreichen mich per Email.
Am 30. November gab 'Il Gazzettino' die verzögerte Eröffnung der Calatrava-Brücke bekannt, um 5 Monate (eigentlich vorgesehen war Jahresende 2007, dann Januar...). Grund: Probleme mit dem Glas, das montiert wird.
Ausführlichere Nachricht am 3. Dezember: die vor einigen Wochen durchgeführten Belastungstests wurden positiv gegutachtet. "Es gab nur einen Bedenkenträger, der meinte, wenn sich alle auf der Brücke auf eine Seite stellen, könnte die seitliche Neigung der Brücke (ca. 7 cm) zu einer Panik führen." (Ich denke, der Mann könnte notfalls getröstet werden.)
Die Zugseile, die bisher zur Absicherung unter der Brücke angebracht waren, wurden mittlerweile entfernt.
Es bleibt aber bei einer deutlichen Verzögerung, da für den Zuschnitt aller einzelnen Glasstufen und die Installation und Genehmigung der Ovovia (Kabinenbahn für rollende Passanten) jeweils noch 120 Tage Verlängerung beantragt wurden. Mit der Eröffnung bis Ostern wird es also nichts.
Um das Interesse an der Sache zu fördern hat in den Medien, besonders durch einen Vorschlagswettbewerb des 'Gazzettino', aber auch im Web eine breite Diskussion der Namensgebung eingesetzt. Die täglich neuen Vorschläge sind phantasiereich von 'Lenin' bzw. 'Stalinbrücke' und 'Brücke der Tränen' bis langweilig 'Brücke Piazzale Roma'.
Bürgermeister Cacciari schlug Ponte della Zirada' vor, (Zirada = venezianisch für Girata, alte Ortsbezeichnung der Kanalbiegung in der Gegend von S. Andrea. Der Name wurde bereits für den Platz vorgeschlagen, der dann in den 30er Jahren Piazzale Roma benannt wurde.). Dieser Vorschlag wurde am 4.12. in der Namensfindungskommission abgeschmettert.
Namensfavoriten sind die beiden Heiligen rechts und links des Canal Grande: das ehemalige Kloster (heute Hotel) Santa Chiara und Santa Lucia, nach der der Bahnhof benannt ist, an dessen Stelle vormals eine S. Lucia-Kirche von Palladio stand.
Rückseite des
Hotels
Santa Chiara,
von der ich annehme, dass es sich
um Reste des ehemaligen Klosters handelt.
Damit wir wissen, wovon die Rede ist, zitiere ich Albert Christian Sellner: Immerwährender Heiligenkalender, Zweitausendeins 1998; S. 444-447 (Chiara) und 696 f. (Lucia). Text für junge Kinder nicht geeignet!
12. AUGUST HL. CLARA VON ASSISI Gründerin des Clarissenordens, 1194—1253
Die Jungfrau aus vornehmer Familie hörte eine Predigt des hl. Franziskus und beschloß auf der Stelle, allen irdischen Eitelkeiten zu entsagen. Bei einem persönlichen Zusammentreffen erkannte der Heilige in ihr eine Gleichgesinnte. Er forderte sie auf, ein Bußkleid anzuziehen und in Assisi für die Armen betteln zu gehen. Clara verließ daraufhin nachts heimlich das Elternhaus. Franziskus selbst schnitt ihr die Haare ab, legte ihr ein sackartiges Gewand an, das mit einem Strick gegürtet war, und führte sie in das KIoster der Benediktinerinnen.
Die Empörung ihrer Familie über diesen Schritt steigerte sich zu blanker Wut, als ihr die 14jährige Schwester Agnes ins Kloster folgte. Unter dem Kommando ihres Oheims Monaldo rückte eine Gruppe von Verwandten an, welche die noch unmündige Agnes mit Gewalt zurückholen wollte. Doch Claras Gebet war stärker. Das Mädchen wurde in den Händen der Entführer so schwer, daß sie es nicht mehr tragen konnten. Franziskus brachte die beiden Jungfrauen bald darauf nach San Damiano, und damit entstand das erste franziskanische Frauenkloster.
Obwohl Clara die letzten drei Jahrzehnte ihres Lebens fast ausschließlich auf dem Krankenlager zubringen mußte, wuchs die Gemeinschaft unter ihrer Führung rasch an und zog viele junge Frauen gerade auch aus begüterten Familien an. 1228 gab es in Italien schon 23 dieser neuen Klöster. Der entscheidende Unterschied der Clarissen zu anderen Orden wurde die Liebe zur Armut.
Ein Leben lang mußte die Gründerin darum kämpfen, denn im Vatikan wollte man die Nonnen auch in schlechten Zeiten versorgt wissen und bestand darauf, daß das Kloster selbst Eigentum besitzen müsse. Erst zwei Tage vor ihrem Tod setzte Clara durch, daß der Papst das Ordensprivileg bestätigte: Niemand dürfe die Clarissen zwingen, Eigentum anzunehmen.
Die strengen Regeln des Ordens wurden aber stets von der Oberin überboten, was ihre eigene Person an langte. Sie trug abwechselnd zwei Bußgürtel auf der blanken Haut; der eine bestand aus verknotetem Roßhaar, andere aus Schweinsleder, in dem noch kurzgeschorene Borsten steckten. Diese stachen ihr ins Fleisch und riefen eiternde Schwären hervor. Wenn diese zu gefährlich wurden, nahm Clara wieder den anderen Gürtel, bis die wunde Haut sich ein wenig erholt hatte. Der hl. Franziskus persönlich mußte ihr verbieten, auf der bloßen Erde zu schlafen und ganze Tage nichts zu essen.
Claras Wirkung auf Menschen war außerordentlich, manchmal auch in unvermuteter Weise. Damals wurde Italien von marodierenden Sarazenen geplagt, die eigentlich im Dienste Kaiser Friedrichs II. standen, aber ihre Stellung zu Plünderung und Notzucht ausnutzten. Eine Schar dieser brutalen Söldner hatte sich zusammengetan, um des Nachts an den Nonnen von San Damiano ihre gewohnten Greuel zu verüben. Sie kletterten die Mauern empor und schauten schon durch die Fenster, während die Schwestern in Panik zu ihrer kranken Oberin stürzten. Diese ließ sich auf einer Bahre mit der Monstranz in der Hand zur Pforte tragen, und plötzlich ergriff ein geheimnisvoller Schrecken die Soldaten und trieb sie in die Flucht.
Am letzten Weihnachten vor ihrem Tod erlebte die sterbenskranke Äbtissin in einer Art übernatürlicher Television die Christmette in Assisi in allen Einzelheiten, weshalb sie 700 Jahre später von Pius XII. zur Patronin des Fernsehens ernannt wurde.
Darstellungen: als Clarissin in schwarzem oder braunem Wollgewand und mit Kreuz, Lilie, Regelbuch oder Äbtissinnenstab; mit Monstranz oder brennender Lampe.
Patronin: von Assisi; der Glaser, Glasmaler, Stricker, Vergolder, Wäscherin-In; gegen Augenleiden und Blindheit, Fieber; des Fernsehens.
13. DEZEMBER HL. LUCIA Jungfrau und Märtyrerin, + um 303
Die schöne Jungfrau Lucia war bei den Jünglingen von Syracus begehrt wie keine andere. Sie aber wies alle ab. Einer jedoch tat sich besonders hervor. Er machte ihr ihre schönen Augen zum Vorwurf, in die er sich auf den Tod verliebt habe. Da riß sich Lucia die Augen aus und sandte sie ihm auf einem Teller. Bestürzt ließ er von seiner Werbung ab; Lucia aber erhielt von der Muttergottes ein noch viel schöneres Augenpaar.
Als ihre Eltern sie schließlich doch verlobten, verschenkte sie ihr Gut unter die Armen und verminderte dadurch ihre Mitgift. Der Bräutigam erzürnte darüber und verklagte sie bei einem Richter. Dieser lud sie vor und forderte sie als erstes auf, den Göttern zu opfern. Da sie sich weigerte, verurteilte er sie zur öffentlichen Schändung in einem Freudenhaus. Die Kraft des Hl. Geistes machte Lucia aber mit einem Mal so schwer, daß weder die vereinten Kräfte von tausend Männern noch ein Ochsengespann sie vom Fleck bewegen konnten. Da der Richter Zauberei vermutete, ließ er sie mit Urin begießen, denn man glaubte, dadurch den Bann lösen zu können. Aber es half nichts. Lucia blieb wie angewurzelt. Nun versuchte man sie mit Pech und Schwefel anzuzünden, aber das Feuer fügte ihr nicht den geringsten Schaden zu. Da stießen sie ihr endlich ein Schwert in die Kehle.
Darstellung: mit vier Ochsen; mit Halswunde und Schwert; mit Buch; mit Augen auf einem Teller; in Kessel über Feuer; mit Lampe; mit Palme und Schwert; mit Doppelkreuz.
Patronin: von Mantua, Syrakus, Toledo, Venedig; der Bauern, der reuigen Dirnen, Glaser, Kutscher, Messerschmiede, Notare, Pedelle, Sattler, Schiffer und Seefahrer, Schneider, Schreiber, Türhüter, Weber; des Augenlichts; gegen Blindheit (auch im geistigen Sinn) und Augenkrankheiten; gegen Armut.
Labels: Architektur, Brücken, Die 4. Brücke
Calatrava von Süden, Nov. 97
Da sich die Planung und vor allem die Realisie-
rung der vierten Brücke über den Canal Grande ja schon länger zieht (siehe Beiträge vom 4. und 19.8.) sind ein paar Monate mehr auch nicht mehr entscheidend.
Im 'Gazzettino' wurde jetzt bekannt gegeben, dass die Eröffnung der Calatrava-Brücke um ca. 5 Monate verschoben werden soll.Es gibt wohl Probleme mit dem Spezialglas, das als Auflage verwendet wird.Calatrava von Norden, Nov. 07
Aktuelle Fotos zeigen größere Aufbauten auf und unterhalb der Brücke. Obwohl
immer interes-
sierte Bauzaunguckerin kann ich mir das, was da zu beobachten ist, nicht wirklich erklären. Also geduldig auf die Eröffnung im Frühling (?Sommer?), auf jeden Fall bei angenehmerem Wetter als im Januar, warten.
Pünktlicher sieht es aus bei der neuen Brücke in Castello
Die komplett erneuerte Brücke zur Insel Olivolo nach San Pietro di Castello soll laut Plan im Januar 2008 eröffnet werden, und der aktuelle Stand der Arbeiten macht den Eindruck, als ob der Termin eingehalten werden könnte.
Die Brücke selbst ist lang und flach, statt der Stufen am Anfang und Ende gibt es eine Rampe, die sehr schön gestaltet ist, aber nach meiner Meinung die Mutter mit Kinderwagen zu schwerem Geschiebe zwingt und für den unmotorisierten Rollstuhlfahrer wahrscheinlich doch Hilfe nötig macht. Mit der Barrierefreiheit hat es die Stadt Venedig insgesamt, trotz aktuell noch belassener Rampen vom Marathon bis 6.2.08, nun leider wirklich nicht...
Rampe der neuen Brücke von San Pietro di Castello
Neue Brücke von San Pietro di Castello, vom jahrealten Holzprovisorium aufgenommen am einem trüben Novembermorgen
Labels: Architektur, Bericht, Die 4. Brücke

"Der Transport über den Canal Grande war schon ein ziemliches Ereignis. Die Einfahrt bei der Salute war ziemlich zügig (was für ein effekvolles Foto sorgte) und je enger es wurde desto langsamer wurde es. "
"Insgesamt verlief alles sehr viel schneller als im angekündigten Zeitplan. Es war offensichtlich, daß man auf jeden Fall die Zeiten einhalten wollte und so waren sie großzügig angegeben. "
verändert aber durch meine Eingriffe ist der Dokumentcharakter etwas stärker eingeschränkt. Sie gefallen mir aber so besser.Labels: Architektur, Bericht, Brücken, Die 4. Brücke, Event, ÖPNV
Historisches tut sich in diesen Wochen. Die vierte Brücke über den Canal Grande wird errichtet, nach jahrelangen Differenzen der Beteiligten.
Der Spanier Santiago Calatrava ist der brückenerfahrene Architekt de
r neuen Kanalüberquerung, seit seinem Bau des Olympstadions in Athen (Foto vom Flug nach Athen im Mai) ist er auch dem Laienpublikum bekannt. Seine Bauten wirken leicht und elegant mit einem kräftigen Schuss Bionik.
Die Planung für die Brücke begann vor über 10 Jahren, der Bau wurde durch Genehmigungs-, Prüf- und sonstige Verfahren, Finanzierungskonflikte sowie diverse Bürgerproteste aus verschiedenen Gründen, z. B. der mangelnden Ausrüstung für die Nutzung durch 'behinderte' Menschen, bisher nicht verwirklicht. Lediglich zwei Brückenköpfe aus Stahl und Beton (Fotos siehe weiter unten) stehen seit Jahren am Knick des Canal Grande zum Piazzale Roma, durch Bauzähne nur schlecht verhüllt.
In den deutschen Medien war von diesem dauerhaften Konflikt in Venedig nichts zu merken, auch im www gab es bis vor kurzem wenige und nur Jahre alte Informationen, abgesehen von z. B. einem etwas reißerischen Bericht des Focus.
Nun aber, mit äußert kurzfristiger Ankündung auf der Website der Comune Venezia, wird zur Tat geschritten, in den beiden Nächten des letzten Juliwochenendes sollten die Anschlussstücke der beiden Brückenköpfe angeliefert und installiert werden.
Andreas Götz hat in dieser Woche Fotos gemailt und dazu Erläuterungen geschrieben:

Brückenkopf mit gut
sichtbaren langen Zapfen, die die Brücke auch etwas größeren Verände-
rungen im Untergrund anpassen sollen.

Brückenkopf mit neuem Zwischenmodul

Man kann gut die rote Unterkonstruktion der Stufen sehen, die rechts uns links über die Brücke führen, in der Mitte der Bereich der künftigen Rampe für die rollende Brückenüberquerung (Kinderwagen, Rollstühle, Transportkarren etc.).
Am schmalen grauen Streifen am Rand soll wohl die 'Ovovia', die Kabinenbahn, befestigt werden.
Unterkonstruktion der Stufen

Beide Anschlüsse fertig installiert

Auf meine Frage, wie die "Ovovia" funktionieren soll, die ich mir mit den bisherigen geringen Informationen wie eine Art Seilbahn vorstelle, schreibt Andreas Götz:
"Ich habe zwar mal ein schlechtes Foto vom Projekt der Ovovia gesehen, aber Genaues weiss ich nicht. Es sind wohl glaeserne Kapseln, die auf einer Schiene hin und her fahren. Damit man sie mit einem Rollstuhl benutzen kann muessten sie ziemlich gross sein. Gedacht ist das Ganze wohl so, dass die Menschen, die schlecht zu Fuss sind, die ovovia benutzen und die Rollstuhlfahrer die mittlere Rampe. Wobei die Rampe fuer Rollis ohne Hilfe mit Sicherheit sehr gefaehrlich sein wird. Zudem duerfte die Bruecke bei groesserem Andrang zur Qual werden, wenn man es nicht von Anfang an schafft, strickt Rechtsverkehr einzufuehren. Mit der Rampe in der Mitte sind die Stufenbereiche relativ schmal."
Morgen, Dienstag 7.8. erfolgt laut Website der Comune Venezia die Anlieferung des Mittelteils der Brücke, wieder wird der Canal Grande gesperrt sein und der ÖPNV um die Stadt herumgeleitet werden. Ab 22:30 Uhr soll im Internet mit zwei Webcams die Aktion zu verfolgen sein. Und am Wochenende wird dann die 4. Überbrückung des Canal Grande beendet.
Dieses historische Ereignis wird wohl so schnell nicht wieder geboten werden, wer in Venedig ist, sollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen und ich bin schon sehr gespannt, Anfang September die Brücke zu besichtigen, nachdem ich seit Jahren bei jedem Besuch nur seufzend die beiden Baustellen bewundernd durfte...
YouTube-Video des Transportes vom 7./8.07
Mittlerweile gab es eine Pressemitteilung des Büros Calatrava, das entschieden auf Details des Brückendesigns (Materialien, Beleuchtung etc. ) eingeht, aber kein Wort über die 'Ovovia' verliert, die doch ein wichtiger Punkt in den Dissenzen um die Brücke in den letzten war. Zusammen mit einer älteren Pressemitteilung vom Mai hinterläßt diese Art der Öffentlichkeitsarbeit bei mir einen etwas merkwürdigen Eindruck.
Nichtdestotrotz, der mittlere Teil der Brücke wurde inwischen (gestern 11.8.) eingefügt, eröffnet werden soll die Brücke im Dezember.
Labels: Architektur, Bericht, Brücken, Die 4. Brücke, Event, ÖPNV, Tipps und Termine
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