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1. Januar 2020

Venezianische Sonnenaufgänge der 10er Jahre

Trotz aller Veränderungen in Venedig in den letzten 10-20 Jahren und jenen, die für die nächste Dekade drohen: ein Sonnenaufgang ist ein Sonnenaufgang. Egal, welches Szenario er anstrahlt. Eine Gewissheit für uns alle und für die schönste Stadt. Gewiss ist aber auch: der Meeresspiegel steigt unweigerlich. Für das Jahr 2020 die besten Wünsche und Hoffnungen!


Laguna Nord 12.6.2011
(vergrößern: auf die Bilder klicken)



Laguna Nord 25.4.2012


Canale delle Fondamente Nove, 27.4.2012


Celestia, Arsenalemauer 28.4.2012


Canal Grande, 17.6.2014


Rialto, 17.6.2014


Klostergarten des Redentore mit Blick zur Laguna Sud
8.5.2015


Haltestelle Redentore 10.5.2015


San Giorgio Maggiore 27.10.2015


Laguna Sud vom Gästehaus Redentore 7.11.2015


Laguna Nord 21.5.2017


Laguna Nord 24.5.2017


Arsenale Nord  17.9.2019


Laguna Nord 19.9.2019


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1. Januar 2019

Auguri 2019






Einen frohen Neujahrsmorgen und gutes neues Jahr allerseits.

Hier sind alle Konzerttermine des Jahres 2019 in diesem außergewöhnlichen venezianischen Auditorium, das die Musik auch zum visuellen Fest werden lässt.


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30. Dezember 2016

Jahresende 2016


Im Frühling 2016 wurde auf der Insel San Giorgio Maggiore das neue Auditorium "Lo Squero" (die Bootswerft) eröffnet. Die wenigsten von uns hatten die Möglichkeit, eines der 6 Beethoven-Konzerte zu hören, ich auch nicht. Für das Jahr 2017 liegt das feste Programm vor, Karten können bereits gebucht werden. Es wird vermutlich auch weitere, kurzfristiger angekündigte Veranstaltungen geben.

Am 29. Oktober führte das Ensemble "laReverdie" (unterstützt von David Riondino, Elena Baldassari und Rana Shieh) hier eine konzertante Lesung, eine Komposition inspiriert vom Reisebericht Marco Polos "Il Milione", auf. Eine musikalische Reise.

Vorgestern liess La Reverdie einen kleinen filmischen Essay über die Aufführung ins Internet stellen und schenkt uns zum Jahresende einen virtuellen Konzertbesuch am Ufer der Lagune und einen Eindruck vom neuen Auditorium. Herzlichen Dank!

Ein gutes neues Jahr wünsche ich Leser*innen, Korrespondent*innen, Freund*innen.







Charlotte Schulze
27.10.1918 - 30.12.2016

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1. Januar 2016

Venezianisches Tagebuch 1.1.1650



"Weil ich sehr dringend darum gebeten wurde, habe ich die Messe für die Soldaten in der Festung beim Kloster S. Nicolò di Lido gefeiert. Ich sehe die Armut der Soldaten, und vor dem Eingang der Kapelle sehe ich zu meinem größten Entsetzen gemeinsam auf einer Bahre zwei Soldaten, in dieser Nacht gestorben, die beiden Körper lagen vor den Augen der ganzen Truppe und des Priesters wie sie einst aus dem Mutterleib kamen völlig unbedeckt auf der Bahre.

Gleich nach dem Mittagessen im Kloster S. Nicolò verteilte der Ehrwürdigste Generalabt des Ordens Geschenke an alle Mönche; auch ich habe etwas über die Süßigkeiten hinaus bekommen."
(1.1.1650)


Aus: Gabriel Bucelin OSB, Diario Veneziano 1649-1650, Edizioni Scritti Monatici, Abbazia di Praglia 2013, nur erhältlich im Kloster S. Giorgio Maggiore in Venedig

Übersetzung des Tagsbuches aus dem Lateinischen ins Italienische: Gianna Cazzagon, aus dem Italienischen für diesen Eintrag: ebbonn.

Siehe auch: Venezianisches Tagebuch 8.-12.12.1649


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31. Dezember 2014

Venezianisches Notizbuch...


... "Il Milione" von Marco Paolini.
Aufgeführt in den Gaggiandre im Arsenale von Venedig 1997/1998.

(Und 2011 auf dem Campo S. Trovaso; auch VENEWS 2011weiter aktuell justalessia 8.11.2014)




Ein glückliches neues Jahr allen Venedig-Appassionati!


31. Dezember 2013

Vor einem halben Jahr...

Programmteil "Musica sull'acqua" der ArtNight 2013 in Venedig am 22. Juni.
 
Andrea Gabrieli
Battaglia
Aufführende: Musikhochschule Marcello, Venedig

Die bisherigen ArtNights fanden immer am Mittsommersamstag statt, den 21.6.2014 sollte sich in den Kalender schreiben wer zu diesem Zeitpunkt eine Reise nach Venedig plant. Eine lange helle warme Sommernacht mit Kunst und Musik in Palästen, auf Gassen und Kanälen ist ein zauberhaftes Erlebnis.
Mehr Termine in Kürze. 





Packen wir das neue Jahr entschlossen und fröhlich an!


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31. Dezember 2012

Monteverdis L'Orfeo in S. Maria Gloriosa dei Frari

Kein noch so perfekt vorbereiteter Venedigbesuch verläuft nach Plan. Gebäude, die in jedem Führer stehen, sind ohne Terminangaben wegen Restaurierung jahrelang geschlossen; andere sind nur zur Führungen am Wochenende geöffnet oder nur ein paar Mal im Jahr; manche Kirchen sind werktags immer offen oder nach dem Gutdünken der Verantwortlichen; manche Gebäude stehen dem Publikum nie zur Verfügung, dann aber doch aus Anlässen wie z. B. der Biennale. Venedig ist und bleibt eine Wundertüte, auch für BesucherInnen, die regel-
mäßig vorbeikommen.


Für kulturelle Veranstaltungen in Venedig gibt es Pläne, auf die man sich verlassen kann. Die der Museen, der Traditionsfeste, der Biennalen etc., und es gibt Veranstaltungen außerhalb der Pläne, die kurzfristig bekannt werden. Mit Terminlisten versu-
che ich, möglichst viele interessante Veranstaltungen einzu-
fangen, Sport, Flohmärkte, Musik, Kunst... aber nie wird es gelingen, alle Angebote aufzulisten. 


Besonders im Sommer gibt es viele (kosten-
lose) Gastveranstal-
tungen von Schulen, Hochschulen, Chören, die im Vorfeld ihres Venedigsbesuchs einen Auftritt organisieren, meist in einer Kirche, die sich ja für Konzerte besonders gut eignen. 2011 konnte ich z. B. ein Konzert einer Mädchenschule aus der Republik Südafrika  in San Francesco della Vigna hören, beeindruckt von der musikalischen Qualität wie von der rappelvollen Kirche. Für die Aufführenden ist ein Auftritt in einer venezianischen Kirche oder einem Palazzo sicher ein unvergesslicher Höhepunkt. Dafür wird wenig Werbung gemacht - ein paar Handzettel, ein paar einfache kopierte Kleinplakate an einer Hauswand oder an der Pinnwand einer Kirche. Man sollte unbedingt darauf achten, um solche Gelegenheiten nicht zu verpassen.


Im Juli dieses Jahres trat die Musikakademie der Universität Ljubljana in der Basilica dei Frari auf. Hier gibt es im Sommer immer wieder kurzfristig Gastkonzerte von Chören oder Orchestern, aber in diesem Fall wurde Claudio Monteverdis  erste Oper, L'Orfeo, gespielt! 
Die Aufführung wurde komplett aufgezeichnet und auf YouTube veröffentlicht, wo ich sie in den Weihnachtsferien-
tagen zum Glück und per Zufall fand.


Die Szene liegt vor der geschnitzten Holzwand, die das Chor-
gestühl zum Hauptraum abschließt und die ein wunderbares Bühnenbild liefert. Das Portal zum Chorgestühl ist auch die Stelle, von der Charon und Apollon die Szene betreten. Die Aufzeichnung ist nicht perfekt (offensichtlich keine spezielle separate Tonaufzeichnung), aber die hohe Qualität des gesamten Ensembles ist so überzeugend, dass man sich schnell daran gewöhnt und ungestört dem Musikerlebnis hingeben kann. Kostüme und die Beleuchtung und damit die Wirkung des Auführungsortes tragen zusätzlich zu einem wunderbaren Kunsterlebnis bei, buchstäblich bis zum letzten Takt.


Ich wünschte wirklich, ich hätte diese Aufführung in der Frari erleben dürfen, wenige Schritte entfernt vom Grab des hoch verehrten Claudio Monteverdi und wünsche Lesern und Leserinnen ein gesundes neues Jahr und glückliche Fügungen in Venedig oder anderen Orten.

Libretto von Alessandro Striggio





(Wer mag, kann den StudentInnen und LehrerInnen aus Ljubljana danken und applaudieren, indem er/sie unter YouTube auf  "mag ich" klickt.)

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31. Dezember 2011

I nua... (Schwimmen)

Preis der Sektion Folklore der XI Mostra internationale di arte cinematografica 1950


... und für das neue Jahr Frische und Auftrieb.



Dank an Georg für den Link.


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31. Dezember 2010

Zephir



Zum Jahresende
Wind und und für das neue Jahr Leichtigkeit und Harmonie






von Claudio Monteverdi


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1. Januar 2010

Glück im neuen Jahr

Keine Nachrichten aus Venedig bisher, aber nach den Webcams zu urteilen, ist aqua alta und auch sonst alles unter Kontrolle...

Dann starte ich das neue Jahr mit ein bisschen entspannter Friedefreudeeierkuchen und SUPER AMORE von SKA-J. Ein gutes und frohes Jahr allerseits!


31. Dezember 2008

Zwei Bildbände



Bildbände sind schön und ein preiswerter Trost, wenn die Zeit oder das Geld nicht für eine Reise reichen. Andererseits nicht wirklich kostengünstige Konsumartikel, weshalb ich Bildbände normalerweise gebraucht kaufe. (Neben dem bekannten Amazon hauptsächlich bei www.booklooker.de und www.abebooks.com.) Kann auch schiefgehen: ich habe den Prachtschinken 'Der Canal Grande' (Hirmer) sehr preiswert gebraucht im Internet gekauft und dann festgestellt, dass es Fehler bei der Seitenheftung gab: die Palazzi erschienen deshalb nicht in der eigentlichen Reihenfolge und beim Blättern musste ich den Canal Grande rauf und runter hüpfen.

Ich habe mir kürzlich zwei Bildbände neu gekauft, die mir vom Inhalt sehr gefallen und deutlich unter den üblichen Preisen liegen.

"Venedig in atemberaubenden Luftaufnahmen" (White Star Verlag, 2007) zeigt wirklich tolle Luftaufnahmen Venedigs aus unterschiedlichen Höhen. Einzelgebäude wie Kirchen und Palazzi, Gebäudeensembles wie Campi und Klöster, Stadtteilübersichten in verschiedenen Größen werden aus interessanten Perspektiven gezeigt und bieten zum Teil ganz überraschende bis witzige Einblicke. Luftaufnahmen der Lagune und ihrer Inseln (siehe Eintrag "Burano" vom 14.12.08) habe ich, außer von Torcello, in dieser Form bisher noch nicht gesehen. Mit einer Lupe kommt man sowohl architektonischen Einzelheiten wie auch Hinterhöfen auf die Spur.
Man BRAUCHT dieses Buch nicht, aber es ist spannend und unterhaltsam, sich ausführlich in die Aufnahmen zu vertiefen. Es gibt auch Fotos anderer venetischer Städte, und für die tollen Aufnahmen der Dolomiten kann man sich vermutlich begeistern, aber an mich sind sie verschwendet. Ebenso wie der durchschnittliche, zum Glück angemessen sparsame Text. Die Stärke dieses Bandes ist ganz klar die ungewöhnliche Präsentation Venedigs von oben.





Zum Ende des 500-Jahre-Palladio Jubels bejubelt der Taschen Verlag seine 25 eigenen Jahre löblicherweise mit "Palladio - Sämtliche Bauwerke" inklusiver einiger, bei denen die Urheberschaft Palladios nicht unumstritten ist.
Die Fotos zeigen Gesamtansichten und (z. T. ungewöhnliche) Details, sind aber teilsweise etwas älter. Am Beispiel der Villa Cornaro, die ich 2007 im restaurierten Zustand erlebt habe, kann ich das feststellen (siehe Eintrag vom 23.10.07). Aber wie brandneu muss schon ein Foto eines 450 Jahre alten Gebäudes sein, damit ich einen Eindruck davon gewinne?
Die ausführlichen Texte beinhalten sehr sachkundige Beschreibungen der Bauten und ihrer Geschichte und vor allem detaillierte Zitate aus "Die vier Bücher zur Architektur" von Palladio, die nicht jeder komplett lesen wird. Außerdem viele Zeichnungen Palladios aus "Die vier Bücher".
Kompakter, kompletter, sinnfälliger und preisgünstiger kann man sich, glaube ich, derzeit nicht zum Thema Palladio schlau machen.




(Siehe auch Eintrag vom 11.8.08) Die derzeit verfügbare (neue) Ausgabe von "Die vier Bücher..." gibt es zu einem ebenfalls vernünftigen Preis, neu übersetzt und zweisprachig, italienisch und deutsch. Habe ich mir allerdings noch nicht angesehen. Aber ein Muss für jeden, der tiefer in das Thema Palladio einsteigen will.




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