19. Juni 2018

Arsenale aperto - offene Tür 22.-24.6.2018

La casa del Bucintoro im Arsenale, militärischer Bereich

Ach diese kurzfristigen Termine! In Venedig sind sie das Kennzeichen besonderer Ereignisse, die nicht sowieso und traditionell im Jahreskalender stehen. Wer da ist, ist da und hatte eben Glück! In diesem Fall gibt es als Überraschung am bevorstehenden Wochenende drei Tage lang offene Tür im Arsenale, 22., 23. und 24.6. täglich von 10-19 Uhr, kostenlos, ohne Anmeldung.

Ferretti (ein mir bisher völlig unbekannter Name) feiert 50jähriges Firmenjubiläum und die Marina Militare, der noch immer ein Teil der Gebäude und die ganze Wasseroberfläche des Arsenale gehört, zeigt sich großzügig und lässt, selten genug, das Volk rein. Das ist natürlich eine starke Werbemaßnahme sowohl fürs Militär als auch den Markt der Luxusyachten, die sich ja auch gerne am Ufer von Castello und zu Biennalezeiten breit machen. Im großen Arsenalebecken werden laut Ankündigung 11 Yachten von 45 bis 96 Fuß Länge zu sehen sein, und vermutlich viele Jungs aller Altersklassen, die gucken wollen. Als zusätzliche Attraktion fetzen am 22. um 19:30 Uhr die Frecce Tricolori übers Arsenale. Ich frage mich, wie es zur Genehmigung kommen konnte, dass das (dicht bewohnte!) Weltkulturerbe Venedig und seine Lagune einem solchen Schwachsinn ausgesetzt werden. (Nachtrag: damit wird dem ausdrücklichen Wunsch des Bürgermeisters Brugnaro entsprochen.)




Für die Freund*innen der schönsten Stadt ist natürlich das historische Arsenale, bzw. sein heutiger Zustand, das Spannende an der Sache. Und dass an diesem OT-Wochenende inklusive Biennalegelände praktisch das ganze Arsenale (außer den privaten Firmenbereichen) quasi in einem Rundgang zugänglich ist. Zwischen dem Arsenale Nord, an der Tesa (Halle) 105 und dem (kostenpflichtigen) Ausstellungsbereich der Biennale gibt es von 11-19:20 Uhr eine kleine Bootsshuttle, die zwecks Verbindung der Ausstellungshallen kostenlos alle 20 Minuten fährt. Man steigt im öffentlichen Teil des Giardino delle Vergini aus. Wer von hier aus die Architekturbiennale besuchen will und noch keine Eintrittskarte hat, kann vor der Überfahrt in der Bar in der Tesa 105 eine erwerben (Kartenschalter direkt links vom Eingang).

Eingang ist durch den Schiffspavillon neben der Arsenalebrücke und durch die Tesa 105 im Arsenale Nord. (Siehe Karte hier. Haltestelle Arsenale bzw. Bacini.)
Ich füge hier den Link zur Seite von Marine Traffic ein, vielleicht sind hier am Wochenende die Daten der 11 ausgestellten Schiffe abrufbar.



Offizielle Website Arsenale Comune Venezia
Siehe andere Einträge zum Arsenale






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17. Juni 2018

Gretchenfrage in Venedig - Reformation

Fondaco dei Tedeschi, ehemaliger Handelshof der
deutschprachigen Händler (vor Neugestaltung)

Während die Länder Europas im 16. JH ihre jüdische Bevölkerung auswiesen, zwangstauften und totschlugen, gründete die  Republik Venedig in wohlverstandenem eigenen Interesse eine Siedlung für venezianische und ausländische Juden und Jüdinnen. In der Folge wurde im Ghetto der Bau von 5 Synagogen erlaubt, heute noch zu besichtigen, 2 davon halbjährlich wechselnd in Funktion.  (Siehe auch Eintrag "29.3.1516 - Ghetto in Venedig".)

Die seit dem 13. JH in Venedig existierende "andersgläubige" griechisch-orthodoxe Gemeinde von Händlern, Handwerkern und Seeleuten durfte die römisch-katholische Kirchen S. Biasio und S. Giovanni in Bragrora für Gottesdienste und ihre Brüderschaft S. Nikolaos mitbenutzen. Als Konstantinopel 1453 von den Osmanen genommen wurde, floss zusätzlich byzantinischer brain drain nach Venedig. Im 16. JH baute die Gemeinde nach langen Bemühungen um Genehmigung die eigene Kirche S. Giorgio dei Greci und ein Bruderschaftsgebäude, heute das Ikonenmuseum und das Griechische Institut für byzantinische und postbyzantinische Studien

Die deutschsprachige Gemeinde von Geschäftsleuten, Handwerkern und Künstlern, nicht "andersgläubig", aber ausländisch, nutzte für ihre Gottesdienste und 2 Bruderschaftsaltäre die Kirche S. Bartolomeo (restauriert, aber leider dauerhaft geschlossen) neben dem Fondaco dei Tedeschi, ihrem Handelshof. 
Die deutsch(sprachig)e lutherische Reformation fand ihren Eintritt hier am Rialto, durch Gespräche und Predigten, später durch reformierte Gottesdienste mit protestantischen Priestern, und erweiterte sich im Laufe der Zeit um die Gemeinden der anglikanischen, niederländischen, Graubündner- und Waldensergemeinden. Wieder profitierte die Stadt von eingewanderter oder durchreisender Kultur und Weltanschauung. (Siehe auch Eintrag "Lutherjahr - Venedig ist Reformationsstadt Europas".)

Wie bei den jüdischen Gruppen aus ganz Europa gründete die venezianische Liberalität in Religionsfragen nicht nur edel auf religiöser Toleranz, sondern wesentlich auf der Priorität wirtschaftlicher Interessen. Zwar wurde 'Häresie' in allen ihren Formen verfolgt, aber neben jedem Richter der römischen Inquisition sass ein venezianischer Gutachter (Savi all'eresia). Die im Ergebnis frühen und vielfältigen reformierten Gemeinden Venedigs sind ein spannender Teil venezianischer Religionsgeschichte, der eine breite Palette grundlegender angrenzender Themen betrifft. 


Nachzulesen ist die Geschichte der Reformationsbewegungen in Venedig im soeben erschienenen Buch 
von Cristina Gregorin (Text) und Norbert Heyl (Fotos). 
In diesem Bezug kommen hochinteressante Themen aus Politik, Kultur- und Kirchengeschichte der 15.-18. JH zur Sprache; im Detail z. B. venezianische Justiz, religiöse Kunst und Architektur, Sepulkralkultur und Bedeutung des venezianischen Druck- und Publikationswesens. Dazu Details zur Entwicklung der ausländischen reformierten/protestantischen Gemeinden und deren z. T. schillernde Protagonisten.

Die informativen Texte (Bibliografie) stellen neben den vielen eindrucksvollen Einzelheiten die erforderlichen einfachen historischen Zusammenhänge her ohne für normale Leser*innen sprachlich zu hoch anzusetzen oder sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren und lesen sich spannend in einem Rutsch durch, also auch noch kurz vor der nächsten Reise. Die Übersetzung (Naemi Reymann) stolpert schon mal in lokalen Details. Es gibt gute Ortsbeschreibungen mit Hilfe des De' Barbari-Stadtplans von 1500 (unverwüstlich in allen historisch-geografischen Detailfragen und grundsätzlich ein Pluspunkt). 
Sehr gut gefällt mir die Ergänzung der Texte durch viele Fotos von Norbert Heyl, ohne dass ein reiner Bildband aus der Sache wird. Die Textautorin Cristina Gregorin ist über den Reiseveranstalter Slow Venice auch als Stadtführerin zu buchen. 
Das Buch, um auch das noch zu sagen, ist in schöner Qualität und hochwertig produziert und mit 20 € vergleichsweise ein Schnäppchen.

Für Venedig-Appassionati lesens- und weiterempfehlenswert!






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8. Juni 2018

Kein Freizeitpark, keine Kreuzfahrtriesen



Der Sommer ist da, mit ihm auch wieder die großen Kreuzfahrtschiffe. Der Protest der schrumpfenden venezianischen Bevölkerung, der während des Winters mit ihnen pausiert, ist wieder angesagt.

(Mehr dazu:
Wenn die Tagesschau entwarnt...
Der Protest geht weiter 
Gegen große Schiffe
- Heute, 4.10.2015
Zwischen Giardini und Arsenale...
Große Schiffe raus)

Allerdings begann der Protest in diesem Frühling schon an Ostern, als die Stadtverwaltung zur Steuerung der erwarteten übermäßigen Touristenzahlen Drehkreuze installieren ließ, die bei Bedarf den Zugang zu den Sestieri links des Canal Grande (also Cannaregio und San Marco) schliessen. Für Anreisende (meist Tagesgäste) vom Piazzale Roma kann so der Zugang zur Calatravabrücke abgeriegelt werden, vom Bahnhof der Zugang zur Lista di Spagna. In beiden Fällen werden die Ankömmlinge gezwungen, über die Sestieri rechts des Canal Grande (also Santa Croce und San Polo) die Rialtobrücke und die Accademiabrücke zu erreichen, um erst dort den Weg zur Piazza San Marco, wo ja letztlich ALLE hinwollen, zu nehmen. 
Die extremen Massen in der Lista di Spagna, Strada Nova und um den Rialto herum sollten so besser verteilt werden, natürlich auch die Gewinne des  Souvenirschrott- und Verpflegungswesens, das ja auf der rechten Canale Grandeseite gerne jammert.
Nach den Experimenten, 'Touristenflüsse' in und um die Piazza San Marco zu leiten - im letzten Sommer und bei weiteren Massenveranstaltungen wie Silvester und Carnevale - kommen seit Ostern bis Anfang September die 'Tornelli' vor allem an den langen Feiertags- und Brückenwochenenden zum Einsatz. 
Sie bringen die Einheimischen auf die Palme, da sie genau die Vorstellung, Venedig sei ein Freizeitpark mit Eingangskontrollen und (wie demnächst geplant) Eintrittskarten im Onlinevorverkauf, symbolisieren und gleichzeitig verkörpern. 
Anstelle von Kreuzfahrtschiffen illustrieren die Tornelli die neuen Plakate der venezianischen Bürgerinitiativen. Sie sind ein weiterer sinnfälliger Beleg für die Venezianer*innen, dass ihre Stadt dem Ausverkauf preisgegeben ist. Womit sie ja recht haben. Aber da dieser Ausverkauf von 'oben' gewollt und seit Jahren gewinnbringend im Gange ist, wird der Protest der Wenigen, die NICHT davon profitieren, auf lange Sicht keine Änderung bewirken können.
Über die Komplizenschaft der Bürger*innen bei der Ausbeutung der Stadt siehe "Mordi e fuggi, il turismo chi divora Venezia" vom 30.5.2018.



Die Bürger*innen, und damit Demonstrant*innen und vor allem Wähler*innen in Venedig und der Lagune werden jährlich weniger. Es ist einfach nur eine Frage der Zeit, wann der Weg frei ist, ohne Bürgerbeteiligung und ohne Widerstand das kleine Centro Storico als Parzelle der 'Metropolregion Venedig' einer perfekt dem Rein-Raus-Tourismus angepassten Infrastruktur zu überlassen. Seit 200 Jahren beuten die Besitzenden der Stadt mit allen Mitteln das Erbe ihrer Ahnen aus und werden das auch weiterhin bedenkenlos so halten - mit MOSE, Generali und globalen Luxuskonzernen an ihrer Seite. 
Es ist ein schmerzliches Drama zu sehen, wie das geschieht und offensichtlich nicht zu verhindern ist - und doch nur als eines der vielen (und viel schlimmeren) Dramen, die wir dank globalisierter Medien kennen und nicht verhindern.

Die nicht Besitzenden, die Bürgerinitiativen, Gruppen und Parteien rufen am Sonntag, 10.6. wieder zum Widerstand auf, und uns, dieses Drama und unser aller Beteiligung daran zur Kenntnis zu nehmen. Der "Marsch für die Würde Venedigs" macht sich um 14 Uhr am Piazzale Roma auf den Weg.





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30. Mai 2018

Venezianische Gärten und Parks im Sommer 2018

Alle Fotos: Rosen in venezianischen Gärten Mai 2017

Die Verhaltensregeln, die uns Tourist*innen nachdrücklich seit 2017 eingepaukt werden, verlangen, dass wir uns für eine Rast oder den Vezehr eines Brötchens bitteschön in öffentliche Gärten zu begeben haben. Nicht so ganz einfach, wenn man sich den Plan der öffentlichen Gärten und ihre Verteilung im Stadtgebiet ansieht, aber immerhin ein offizieller Plan, an den man sich halten kann... glaubt man... denn leider ist R5 (Napoleonische Gärten), direkt neben der am strengsten überwachten Piazza S. Marco, für längere Zeit wegen Umgestaltung außer Betrieb und man hat vergessen, das im Plan einzutragen. 

Aus verschiedenen Blogeinträgen (Kulturkalender, Externe Ausstellungsorte der Biennale, diversen Berichten im Laufe der Jahre - deren Links z. T. nicht mehr funktionieren könnten, ich bitte um Verständnis!) stelle ich hier die zusätzlichen Gartenempfehlungen für diesen Sommer 2018 in Venedig zusammen. Wobei ich nicht gesagt haben will, dass in diesen Gärten grundsätzlich gepicknickt werden darf. Die Empfehlungen gelten Garten- und Venedigfreund*innen mit vertiefter Neugier auf eine besondere Seite der schönsten Stadt! 





0. Ergänzung am 20.6., deshalb an oberster Stelle eingefügt und mit 0. numeriert.

Das Kulturministerium bzw. die ihr untergeordnete Behörde für Archäologie, Kunst und Landschaft, die ihren Sitz im Palazzo Soranzo Capello hat, schenkt uns kurzfristig und kurzzeitig eine außerordentliche abendliche Öffnung des wunderbaren Gartens Soranzo Capello. Die Öffnung ist morgen und übermorgen, 21. und 22.6., jeweils von 18-21 Uhr. 


Bei der letzten Öffnung im September 2017 gab es den nachträglichen Kommentar, dass der Garten nicht beleuchtet gewesen sei und die Besucher*innen quasi im Dusteren standen. Das kann in der Mittsommernacht nicht passieren. Es ist vielleicht trotzdem ratsam, eine Taschenlampe mitzunehmen oder die Handybatterie voll aufzuladen. 
Außerdem ist es nützlich, sich mit Insektenschutzmittel einzusalben, denn der hintere Bereich des Gartens (mit der Tempeldekoration) wird von einer sehr biestigen Sorte kleiner Stechmücken bewohnt. 
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich. 

Wer den Garten noch nicht kennt, informiert sich vielleicht vor dem Besuch mithilfe der bisherigen Berichte vom 26. Juni 2011, 24. Juni 2015, und 14. September 2017.
Haltestelle Ferrovia, von dort 5 Min. zu Fuß zur Fondamenta Marin, Santa Croce 770



1. Giardino della Misericordia (Cannaregio)
Ziemlich sensationelle Sonderöffnung vom 2.-30.5. mit kostenlosen Führungen und ein Beispiel für derartige immer wieder mal vorkommende Sonderöffnungen. (Wie das z. B. auch ohne viel Aufhebens mit dem Garten des Palazzo Soranzo Capello geschah - in diesem Jahr gibt es bisher keinerlei Ankündigung, leider.)

Also heute letzter Termin dieser Veranstaltung, aber der Hinweis stand  im Kulturkalender: 
"2., 4., 9., 11., 16., 18., 23., 25., 30.5. jeweils 10:30 Uhr Giardino della Misericordia. Eine Veranstaltung der Accademia. Einer der wirklich "geheimen" Gärten der Stadt und Lagune, außerordentliche Öffnung, seltene Chance!
Eintritt ist frei, Anmeldung wegen der Gruppen von nur 25 Teilnehmer*innen unbedingt erforderlich unter Tel. +39-041-720661 zwischen 9 und 16 Uhr.

Haltestelle Ca' d'Oro."




2. Park der Insel S. Giorgio Maggiore
Mindestens genauso sensationell wie der Garten der Misericordia und in der Eröffnungwoche der Biennale vollgestopft wie die Piazza San Marco - aber das ist jetzt vorbei.
Mein Vorab-Eintrag vom 28.3. zum Biennaleauftritt des Vaticans gibt weitere Hinweise und Links. Auch wer sich gar nicht für die Architekturbiennale interessiert (was eigentlich nicht sein kann), oder bereits an der Führung durch die Fondazione Cini, also die Gebäude auf der Insel, teilgenommen hat, darf sich diesen Besuch des strikt verschlossenen Inselparks nicht entgehen lassen.




3. Die beiden Gärten der Marinaressa (Castello)
Der eine ein kleiner öffentlicher Park, täglich geöffnet, der andere 2017 renoviert, in beiden sind Biennaleausstellungen zu sehen.

"Im rechten der beiden Gärten der Marinaressa (Blick mit Rücken zur Lagune), bietet uns Pakistan mit seinem ersten nationalen Biennaleauftritt "The Fold". Mehr Bilder. Dieser Garten ist nur für Ausstellungen geöffnet seit der Biennale 2017.
Der linke Garten ist einer der öffentlichen Parks Venedigs, in dem die Nachbarschaft die Hunde Gassi führt, Körperübungen und Sozialkontakte pflegt und gelegentlich eine Bank durch einen schlafenden Touristen belegt ist. Täglich geöffnet, mit Sonnenuntergang abgeschlossen. Hier stellen wieder  Teilnehmer*innen der Sammelausstellung "Time Space Existence" aus. ...

Das ehemalige Ospizio Marinaressa wurde im 14. JH durch die Republik Venedig erbaut und in Apartments aufgeteilt verdienten mittellosen alten Seemännern kostenlos überlassen. Später nur noch höheren Graden, militärisch sehr verdienten Männern, besonders im 25jährigen Krieg um die Stadt Candia. Der Gebäudekomplex besteht aus 3 langen Häusern, die durch eine Fassade zur Riva verbunden und durch 2 weite Bogentore zu betreten sind. Ein markanter Anblick, den wir alle vom Vaporetto aus kennen, 2 große Torbögen, 2 Gärten rechts und links davon. Mit Napoleon war es vorbei mit den kostenlosen Sozialwohnungen. Heute kann, wer will, per AirBnB auch in einer der Eigentumswohnungen der Marinaressa wohnen. Und der Garten auf der linken Seite (vom Ufer aus gesehen) ist ganzjährig geöffnet und beliebt bei den Anwohner*innen, erstaunlicherweise wenig genutzt von Tourist*innen.


Hier an der jetztigen breiten Riva dei Sette Martiri lagen früher privatwirtschaftliche Squeri, also Schiffsbau- und Reparaturwerkstätten. Sie gehörten nicht zum staatlichen Arsenale und waren ein Teil des Hafenbeckens von S. Marco mit seinen Ankerplätzen entlang der Ufer. Erst im 20. JH wurde das Ufer befestigt und von der Regierung Mussolini als Militärparadenplatz bestimmt. Den Namen der Sette Martiri erhielt das Ufer erst nach dem 2. Weltkrieg in Erinnerung an sieben Männer des Widerstands, die am 3.8.1944 am Ufer vor diesen beiden Gärten durch das deutsche Besatzungskommando hingerichtet wurden. (Siehe Eintrag 31.7.2017 "Riva dei Sette Martiri - nicht nur Biennale")

Haltestellen Arsenale und Biennale."




4. Garten des Palazzo Zenobio (Dorsoduro)
Einer der sehr großen Gärten Venedigs, voller Rosen, mit Bänken und sogar einer angrenzenden 'Liegewiese'. Rundumblick auf das Haus Zenobio, sein ehemaliges Bibliothekshaus in der Tiefe des Garten und den Campanile der Carmini - idyllischer kann ein venezianischer Garten kaum sein. 

"Im Palazzo Zenobio, offizieller Sitz des Collegio Armeno,  zeigt Schottland "The Happenstance", der Zufall, und ich hoffe, dass es weitere Ausstellungen im Haus und in Nebengebäuden gibt, wie häufig in den Biennalenjahren. Aber jedenfalls ist auch mit nur einer Vermietung der große Garten den ganzen Sommer und Herbst über zugänglich, wunderbar, und sollte nicht verpasst werden. 

The Happenstance hat eine schöne Website, auf der es z. B. eine allgemeine Einladung zur Ausstellungseröffnung gibt und es werden wieder Fellowships und Praktika für junge Künstler*innen bzw. Architekt*innen angeboten - eine sehr einladende Sache. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Betreuer*innen der schottischen Pavillons - Architektur und Kunst - wirklich angenehme und kompetente Menschen sind, immer bereit, ein interessantes Gespräch mit Besucher*innen zu führen."
Haltestelle S. Basilio.




5. Garten der Ca' Tron
Die Ca' Tron am Canal Grande ist Teil der Universität IUAV, der Landeingang zum Gebäude liegt neben dem separaten Eingang zum Garten, der theoretisch immer betreten werden kann (und in dem die Studierenden übrigens auch Pausen mit Brötchen etc. verbringen). Völlig ohne Scheu kann man also den Garten auf jeden Fall anlässlich von Biennaleausstellungen besuchen, besichtigen, genießen.

"In der Ca' Tron, einer der Sitze der Universität IUAV, stellt zum dritten Mal "Across Chinese Cities" aus, vom 26.5.-19.10..

Mehr über das Gebäude mit Links zu den Plänen und mehr zum Garten, den man auch ohne Biennaleausstellung durch den Nebeneingang besuchen kann und der ein ziemlich typisches Beispiel eines venezianischen Gartens darstellt: gepflasterter Hof mit Zisterne und Brunnenkopf direkt am Haus, ein durch wenige Treppenstufen erhöhter Gartenbereich, der in verschiedene Pflanz- und Aufenthaltsbereiche und unterteilt ist."
Haltestelle S. Stae, von da geradeaus, nächste rechts.




6. Parkanlagen auf S. Servolo
Wer auf dem "Schiff aus Stein" mal schnell Gras unter den Füßen und einen hohen Baum über sich braucht, kann auch auf die Insel S. Servolo fahren. Dort gibt es neben den dauerhaft im Park aufgestellten Kunstwerken immer Ausstellungen, schöne Spazierwege, Ausblicke in die Lagune sowie Wiesen, Gebüsch, Schatten und Bänke (auch zum Verzehr des Brötchens), aber auch eine günstige Mensa (3 Gänge 11 €) und eine Cafébar mit Gartenbetrieb. (Siehe auch Einträge "San Servolo" vom 5.3.2010 und "Eine seltsame traurige wahre Geschichte" vom 23.12.2011.)
Linie 20 ab S. Zaccaria.




7. Parkanlagen auf der Certosa
Seit 4 Jahren habe ich nicht über die Entwicklung auf der Certosa berichtet, trotz regelmäßiger Besuche dort und obwohl es Berichte zu erstatten gäbe. Es hat sich sehr viel getan, nicht alles gefällt mir persönlich, nicht alles scheint fertig zu sein. 
Im vorderen Teil der Insel gibt es eine riesige Grasfläche, die um ihr Leben kämpft, und einige Bäume, die die Umstrukturierung der Insel überlebt haben - wer Bewegung jedweder Art braucht, findet hier den Freiraum dafür. Im hinteren Teil steht zum Glück weiterhin der Wald auf der Sanddüne und zum Teil undurchdringliches Unterholz, aber auch die schönen flachen stillen Ufersäume, romantisch und auch zum Essen des Brötchens geeignet. Wenn man nicht lieber das Gartencafé im gewerblichen Bereich der Insel nutzt. 
(Siehe auch "La Certosa April 2012" und "Laguna Nord: Schäden durch Tornado", sowie "La Certosa - Urban Park 2015".
Haltestelle Certosa der Linie 4.1. und Linie 4.2., aber Linie 5.1. sowie Linie 5.2. nur auf Anfrage bzw. abends (!).




8. Mazzorbo - der ummauerte Weingarten Venissa
Siehe Eintrag "Die Pracht eines Nutzgartens" vom 13.7.2012 und die erneute Empfehlung, den Garten unabhängig vom Restaurant und Hotel Venissa  zu besuchen und zu genießen. Kein Abpflücken geschweige Essen von Blumen oder Früchten bitte, aber gerne ein Brötchen auf den Parkbänken.
Das kleine Gartentor zur Fondamenta an der Vaporettohaltestelle und das größere Tor zur Brücke nach Mazzorbo werden abends abgesperrt.

Auch außerhalb des ummauerten Gartens gibt es auf Mazzorbo schöne grüne menschenfreundliche Plätzchen mit Parkbänken und wunderbarer Sicht auf die Lagune und Venedig in der Ferne. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Rundgang um die kleine Insel. Siehe auch Eintrag "Mazzorbo" vom 24.4.2010.
Linie 12, Haltestelle Mazzorbo




9. die Lazzarettinseln...
... sind weder Gärten noch Parks, aber in ihrem jetzigen Zustand neben ihrem außerordentlichen historischen Fokus ein hochinteressanter Teil des Ökotops der venezianischen Lagune, da sie nicht bewohnt sind (abgesehen von den Hunden auf Lazzaretto Vecchio) und nur zu Führungen (ggfs. auch zu archäologischen Grabungsarbeiten) betreten werden. 
Die Besichtigungen der Lazzarettinseln, die man gar nicht genug empfehlen kann, sind auch wunderbarere Inselspaziergänge (aber, Obacht, kein Picknick).
  
Siehe Eintrag Lazaretto Nuovo vom 25.3.2012. Termine der Führungen 2018: Jetzt jeden Samstag und Sonntag jeweils 2 Führungen 9:45 und 6:30 Uhr. Das Vaporetto der Linie 13 ab Fondamente Nove hält nur zu diesen Terminen auf Lazzaretto Nuovo (und nur auf Signal der ehrenamtlichen Führungsperson hält es auch wieder, um die Besuchergruppe wieder mit zurückzunehmen.)

Siehe Eintrag zum Lazaretto Vecchio vom 11.10.2016 und die Führungstermine 
22.4.; 27,5, und 17.6. jeweils 10-13 und 15-18 Uhr. 
Treffpunkt am Ufer gegenüber der Insel an der Riva di Corinto, Warteschlangen sitzen auf der Ufermauer, Überfahrt im Boot. Jeweils Eintritt frei mit der Erwartung einer Spende (die dem Unterhalt und der Pflege der Insel zugute kommen, für die es Museumspläne gibt). 
(Die Detailinformationen gibt es nur auf italienisch. Kontaktmöglichkeit für Nachfragen: Telefono/Fax: (+39) 041.24.44.011, Email:  info@lazarettonuovo.com





10. Sant'Erasmo
Diese Insel steht als grüner Fluchtpunkt aus dem Massengedränge des centro storico mittlerweile in jedem Reiseführer, zu Recht. Was aber auch ansteigende Besucherzahlen auf ehemals einsamen Feldwegen mit sich bringt. Während der eine Kilometer auf Torcello seit Jahren totgetrampelt wird, sind vergleichbar dichte Prozessionen auf den Landwirtschaftswegen S. Erasmos noch nicht sofort zu erwarten. 
Siehe sehr alten Eintrag "In Venedig am Strand" vom 5.7.2008.
Auch jenseits des Strandes gibt es noch viele grüne Rückzugs- und -Ausblicksorte hier, vom Park an der Haltestelle Capanone gegenüber dem Lazzaretto Nuovo bis zu den herrlichen Gemüsefeldern und Obstgärten (nichts klauen und essen, Brötchen mitbringen, vor allem angesichts kaum noch vorhandener Gaststätten auf der Insel). Mückenschutz empfiehlt sich.

Fahrradvermietung zwecks Erkundung der Insel im Lato Azzurro, 15 min zu Fuß geradeaus von der Haltestelle Capannone, wenige Schritte schräg gegenüber der Haltestelle Massimiliana. 
Linie 13 ab Fondamente Nove und die sommerliche Linie 18 an den Strand von Fondamente Massimiliano ab Lido S. Nicolò. 


*

Im Fall weiterer besonders spontaner und/oder sensationeller Sonderöffnungen von Gärten oder ebensolcher Führungen wird hier, neben dem Eintrag im Kulturkalender, eine Meldung eingefügt.





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22. Mai 2018

Architekturbiennale 2018 - Medienspiegel

Palazzo Soranzo van Axel


In dieser Woche öffnet die Architekturbiennale und ich öffne meinen diesjährigen Medienspiegel mit zwei interessanten Einschätzungen veröffentlicht bei Dezeen. Mein Biennalebesuch folgt erst spät, im September, deshalb gibt es vorläufig leider keine eigenen Berichte. 

Die "Mitteilungen, Berichte und Meinungen im Vorfeld" sind nach Bereichen und Nationenauftritten (alfabetisch) sortiert, der Medienspiegel wie immer nach Erscheinungsdatum. Ganz frisch ist ganz oben. Regelmäßige Besuche der Seite lohnen sich in der Regel.


Palazzo Soranzo van Axel


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Palazzo Soranzo van Axel


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