3. Mai 2008

Arsenale - der Löwe vom Piräus







Ich muss noch mal zurück zum Löwen vom Piräus (Eintrag vom 20. April). Die fast völlig abgetragenen Runen auf seiner Flanke (die man auf diesem Foto sehen kann - bzw. eben nicht! und ihre abgedrehte Deutung (laut Reiseführer) ließen mir keine Ruhe und machten eine kleine Recherche erforderlich.
Ich wurde fü
ndig bei Ferdinand Gregorovius: Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter (siehe Liste Sachbücher), S. 127 f.

Vor dem Arsenale Venedigs steht, neben zwei andern von den Venetianern entführten athenischen Löwenbildern, der berühmte sitzende Löwenkoloß von Marmor, welchen Francesco Morosini im Jahre 1688 aus dem Piräus als Beute fortgeführt hat. Auf seiner Brust und Flanke ist eine barbarische Zeichenschrift mit dem Meißel eingegraben, und diese hat man als Runenschrift erkannt. Ein Entzifferer derselben vermaß sich mit großer Kühnheit herauszulesen, daß Harald der Lange diese Runen durch Asmund habe eingraben lassen, nachdem er mit einer Normannenschar den Hafen Piräus erobert und das rebellische Griechenvolk bestraft hatte. Indes ein wirklicher Meister in der Runenkunde hat diese Erklärung als ein Spiel der Phantasie bezeichnet. Er behauptet nur dies als sicher, daß die Schriftzeichen auf dem Piräuslöwen wirklich Runen sind, und zwar so schadhaft gewordene, daß kaum mehr als ein einziges Wort lesbar ist. Aus der Art, wie die Inschriften auf kunstreich verschlungenen Bändern in Schlangenform angebracht sind, glaubt er schließen zu dürfen, daß dieselben um die Mitte des 11. Jahrhunderts von einem schwedischen Manne aus Upland eingegraben worden sind.

Die kindische Sitte der Reisenden, ihre Namen und Sinnsprüche auf Monumenten einzuzeichnen, ist so alt wie die menschliche Eitelkeit. Den Memnonkoloß bei Theben in Ägypten haben reisende Griechen und Römer mit Inschriften bedeckt, welche jetzt der Wissenschaft dienstbar sind, und normannische Abenteurer verewigten die Kunde ihrer flüchtigen Anwesenheit im Piräus auf jenem antiken Marmorlöwen in rätselhaften Schriftzeichen, die aus ihm eine Sphinx für die Forschung gemacht haben. Dies aber konnten nicht gewöhnliche Reisende noch Schiffer und Handelsleute gewesen sein, denn die Hafenwache würde ihnen das schwerlich gestattet haben. Die Runen sind sorgsam, kunstvoll und daher mit voller Muße ausgeführt. Dazu aber konnten nordische Männer Zeit finden, als der »Bulgarentöter« Basileios in Athen verweilte. Die kaiserliche Leibwache der Waräger warf schon im 1o. Jahrhundert in Konstantinopel errichtet worden; es ist daher kein Zweifel, daß der Kaiser Basileios diese normannisch Garde mit sich nach Athen gebracht hat. Er selbst schiffte sich im Piräus nach Konstantinopel ein. Es gibt daher keine passendere Gelegenheit für die Entstehung der Runenschrift auf dem antiken Koloß als das Jahr 1018.

Alle Schlüsse, die man aus jener falschen Runenerklärung in bezug auf Athen gezogen hat, sind daher nichtig. Auch die Haraldsage w
eiß nichts von den Taten dieses Heldensohnes Sigurds und Bruders Olafs des Heiligen im Stadthafen Athens. Sie erzählt nur seine Abenteuer in Miklagard oder Konstantinopel, wo dieser Held zur Zeit der Kaiserin Zoe und ihres letzten Gemahls Konstantin IX. Monomachos als Haupt der Waräger gedient hat und die griechischen Meere durchfahren hat....Ein gewisses Misstrauen bei der Nutzung von preisgünstigen aber oberflächlichen Reiseführern ist immer sinnvoll. Eine abgeschriebene falsche aber witzige Geschichte macht halt mehr her als eine Tatsache ohne Pointe...







Hier noch, der Vollständigkeit halber, die beiden anderen "entführten athenischen Löwenbilder", von denen der Dünne allerdings naxisch, nicht athenisch, ist.







Neuigkeiten zum Arsenalelöwen:
Eintrag "Der Ersatzlöwe im Hafen von Piräus" vom März 2018


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23. April 2008

Gedicht

Venedig (1922)















Im Norden
Frieren die Götter.
Hier
Strahlt jeder Gauner: ein heisser Gott.


Seines Tempels Stufen
Steigen aus dem Canale grande.
Er opfert

Sein südliches Herz sich selbst.


Die Sbirren schleichen

Zur Dämmerung.
Am Himmel segelt

Eine Gondel.


Die Adria
Brandet an meine Brust.

Der Markusplatz
Tönt wie eine Harfe.


An vergitterten Fenstern,
An freigelassenen Menschen vorbei:

Auf einer weissen Piazza

Entfaltet sich wie eine rote Mantille dein Lächeln.


Ists Tag? So ist die Sonne,

Ists Nacht? So ist der Mond

Am Herzen

Aufgegangen.



Klabund 1890 - 1928

20. April 2008

Castello I - Campo Arsenale


Der Raum vor dem Arsenale ist ein langer Schlauch entlang des Rio dell'Arse-
nale. Am Anfang rechts ist der Eingang zur großen
Ausstellungshalle alter Schiffe des Museo Storico Navale, sehr sehenswert, wird leider gerne übersehen, und der Zugang zum Biennale-Gelände des Arsenale.
Bei der Passage des Rio wurden früher die Handels- und
Kriegsschiffe direkt vor ihrer Ausfahrt in die Adria mit Lebensmitteln bestückt, ehemalige Getreidespeicher und Militärbäckereien finden sich noch an beiden Ufern und in den Namen der angrenzenden Gassen. Am Tor zum Arsenale ist Ende, Militärgebiet.

Vor 20 Jahren führte noch eine Vaporettolinie zu den Fondamente Nove durch diesen Rio und durchs Arsenale. (Nicht dass man auf der Fahrt durch das Arsenale Vecchio und den Canale delle Galeazze viel erkannt hätte - mehr zu sehen gibt es, vor allem mit Hilfe eines kleinen Fernguckers, bei Besuchen der Kunst- und Architekturbiennalen auf dem Arsenalegelände. Die Konversion der rein militärischen in eine zumindest teilweise zivile Nutzung des riesigen Wassergeländes, z. B. für Rudervereine, ist im Gange. Aber das ist eine ANDERE Geschichte.)
Der Campo Arsenale ist eher ruhig, einladend ein paar Bars und Trattorien mit Übersicht über den Campo zum Abhängen und Beobachten. Neben vorbei wandernden Touristen sind zu beiden Seiten des Rio weisse und blaue Uniformen unterwegs, mehr in gockeliger Wichtigkeit als in militärischer Einschüchterungspose, passen aber natürlich zur Triumphal-
architektur des Arsenaletores. Es hat sich im Laufe der Jahrhunderte weiter entwickelt und erinnert an diverse Siege zur See, besond
ers aber an den über die osmanische Flotte bei der Seeschlacht von Lepanto (heute Navpaktos) im Golf von Korinth 1571.

Der viel bejubelte Sieg war dann aber doch nur ein kurz-
fristiger Einschnitt im Niedergang der großen venezianischen Kolonien, nach den entscheidenden Verlusten der besetzten Gebiete der Peloponnes und der Inseln Evia und Cypern an die türkischen Osmanen im Laufe des 15.und 16. Jahrhunderts. Er konnte die Geschichte nicht aufhalten, aber immerhin die venezianische Selbstdarstellung retten.


Noch ein Triumph wird auf dem Campo Arsenale gefeiert: der des Francesco Morosini, der 1684-87 im Rundumschlag und ebenfalls nur kurzfristig alle verlorenen Kolonien und noch ein bisschen mehr zurück eroberte (unterstützt von einer Allianz Papst/Frankreich/Österreich/Russland, nicht alleine...).
Er war DER Held der venez
ianischen Militärgeschichte, wurde später als Einziger in Abwesenheit ins Dogenamt gewählt und hat auch ansonsten bleibenden Eindruck hinterlassen: die Bombardierung der Akropolis von Athen, das Pulverlager der Türken, geht auf sein Konto. In alle Ewigkeit erinnert das weggesprengte Dach des Parthenon an Francesco Morosini.



Bronzener Fahnenfuss zu Ehren Francesco Morosinis am Campo Arsenale








Er hatte, nebenbei, vermutlich griechische Wurzeln, denn die Familie Morosini (venezianisch Morexini) erscheint im 7. Jahrhundert, ursprünglich als Mavroseni, aus dem öströmischen Reich im byzantinischen Veneto.
Sein Lebenswerk als Capitano Generale da Mar ist mit den griechischen Kolonien Venedigs verbunden in seiner Aufgabe als Provveditore Generale der Insel Candia (Kreta) und letztendlich dem Verlust auch dieser Kolonie. Er ließ die Befestigungen der Städte Canea, Rethymnon und Candia durch venezianische Festungsarchitekten massiv verstärken und setzte alle verfügbaren Söldner des gerade in Europa zu Ende gegangenen 30jährigen Krieges und eingekauftes Kanonenfutter aus 
vor allem deutschen Fürstentümern ein. Der 25jährige Kampf um Candia (heute Hraklion) gilt angeblich als der längste Belagerungskrieg überhaupt, mit entsetzlichen Opfern der Beteiligten und ist in seiner Vergeblichkeit die dunkelste Seite der venezianischen Kolonialgeschichte.

Am 31.10.1669 übergab Francesco Morosini die Insel an die Osmanen und hatte mit dem Rest seiner Flotte freien Abzug. (Im Gegensatz zum armen Marcantonio Bragadino 100 Jahre vorher bei der Übergabe von Cpyern, aber das ist eine ANDERE Geschichte.)
Auf seinen Freispruch im anschließenden Militärprozess (bekanntlich werden die Siege dem Helden, die Niederlagen dem Fussvolk zugeschoben, in diesem Fall waren die Söldner unzuverlässig) folgte seine glänzende Rehabilitation; auf die Kampagne 1684-87
 größte Ehrenbeweise wie der Ehrentitel 'Il Peloponnesiaco'. Seine Büste wurde schon zu Lebenszeiten im Dogenpalast aufgestellt und auf dem Campo Arsenale gibt es eine Fahnenstange mit einem Bronzefuss analog den drei Fahnenstangen auf dem Markusplatz: sie ist dem Ruhm Morosinis gewidmet.

Der marmorne Löwe vom antiken  "Porto Leone", dem Piräus

Und ihm ist hier auch der für mich größte, schönste aller venezianischen Löwen zu danken, er hat ihn in Piräus geklaut, als Mitbringsel für die Serenissima. Der Löwe sitzt ganz links am Eingangstor zur Marineschule, die nach Francesco Morosini benannt ist.
Angeblich (ich kann so viel Text nicht erkennen...) steht auf seiner Flanke in normannischen Runen eingeritzt: "Asmud ritzte diese Runen ein zusammen mit Asgeir, Thorleif, Thord und Ivar, auf Wunsch Haralds des Langen, obwohl sich die Griechen nach näherer Erwägung widersetzten."

Naja. Francesco war auch da, aber er ritzte nicht, sondern ließ per Kanonen sprengen, und die Griechen haben auch in diesem Fall nach näherer Erwägung sicher nicht kooperiert. Aber sie haben ihren Löwen später nicht zurück verlangt (keine Chance, im Gegensatz, hopefully, zu den Elgin Marbles...), sondern sich eine Kopie gemacht, die wieder wie früher am Hafeneingang des '
Porto Leone' von Piräus sitzt. Dort bewundert man den Löwen vom Schiffsdeck aus, aber das Original in Venedig kann man anfassen...

Hafenein- und Ausfahrt von Piräus
Kopie des Löwen vom Arsenale

Francesco Morosini, Der Peloponnesier, starb in Napoli di Romania (heute Navplio) am 6.1.1694 nach bewegten und wirkungsmächtigen 76 Lebensjahren, wurde pompös militärisch überführt und in Santo Stefano begraben. Sein Grabmal ist die große kreisrunde Platte einige Schritte geradeaus, wenn man die Kirche durch den Haupteingang betritt.



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16. April 2008

Venedig, 16.4.08, 12 Uhr


Heute bin ich mal kurz NICHT in Venedig unterwegs gewesen, aber der griechische Pilot ist wegen der etwas diesigen, aber schönen Sicht freundlich erst weiter nördlich nach links abgebogen...





26. März 2008

Mehr vom Projekt Rialto

Auf meine Nachfrage habe ich ein Mail von Andreas Götz zum Projekt Rialto erhalten.

Zum Anheben der Gebäude in Venedig:
Fachwerkhäuser kann man schon seit
Jahrhunderten anheben. Bei Steinbauten ist das erheblich schwieriger.
Aber es geht. Auch das teilweise Geradestellen des Schiefen Turms von Pisa ist ja nur ein einseitiges Anheben.

Ich habe vor einem halben Jahr
zum ersten Mal von dem Projekt für Venedig gelesen. Details gibt es aber nur wenige. In dem von dir verlinkten Artikel im Gazzettino sagt der Bauunternehmer: "I problemi, ve lo garantisco, sono stati tutti affrontati e non ci sarebbero sorprese." Vorsicht!!!!!!! Jeder ordentliche Bauunternehmer oder Handwerker weiß, daß es tausend Überraschungen bei historischen Bauwerken geben kann.
Zudem erlauben oft die modernen Baugesetze nicht die für historische Gebäude oder für Venedig günstigsten Techniken.
Insgesamt liegt die Idee der Anhebung von Gebäuden voll auf der Linie der Stadtverwaltung. Bisher werden aber nur einige tiefer liegende Fondamenta erhöht beziehungsweise bei Neubauten (z.B. ex-Junghans auf der Giudecca) extrem hohe Fondamenta angelegt. Bei Normal- oder Niedrigwasser ist es dann aber sehr, sehr schwierig, in ein kleines Boot zu kommen.
Eine
sehr kräftige Anhebung des allgemeines Niveaus könnte zu einem Verzicht auf die bisher gebräuchlichen bogenförmigen Brücken führen.
Zudem haben viele Hausbesitzer in den letzten dreißig Jahren den Fußboden ihrer Erdgeschosse um zwei Stufen (ca 40-50 Zentimeter) erhöht, was für die allermeisten Hochwässer ausreichend ist.
Probleme, die ich sehe:
Womit wird der Zwischenraum ausgefüllt, der durch die Anhebung entsteht?
Wird dadurch das Gewicht des Gebäudes erhöht, so daß es zu zusätzlichen Setzungen kommen kann?
Wie wirkt es sich auf das Stadtbild aus, wenn ein Teil der Gebäude um einen Meter angehoben wird, ein anderer Teil aber auf jetzigem Niveau
--> bleibt?
Auf welchem Niveau werden dann die Wege angelegt?

Eine Anhebung um einen Meter geht über das hinaus, was zur Zeit notwendig wäre. Es entspricht aber etwa dem, was in einigen Szenarien zur Erderwärmung für die nächsten dreißig Jahre für Venedig befürchtet wird. Da liegen die eigentlichen Möglichkeiten des Projekts. Weil sich dann die enormen Kosten rechnen werden.
Ob es zur Zeit technisch
wirklich möglich ist und ob es in Angriff genommen wird, werden wir wahrscheinlich erst in 10 Jahren wissen. Für die Unternehmer hat der Palazzo dei Camerlenghi die größte Marketingwirkung. Ich fände es weniger beunruhigend, wenn die Technik im Lagunengrund an einem kleineren Gebäude ausprobiert würde (und nicht an einem meiner Lieblingsgebäude).

Auf der Website des Projekt Rialto kann man sich - animiert - weiter informieren.

24. März 2008

Projekt Rialto

In den Kommentaren zum Eintrag 'Baustelle Piazza di San Marco' vom 8.3. gibt es den Hinweis auf das Projekt 'Rialto' zur Anhebung einzelner Gebäude, die besonders vom häufigen Hochwasser betroffen sind.

Dazu zwei Zeitungsartikel vom 21.3. mit Links, die im Kommentarbereich nicht anklickbar sind.

Ich stelle beide deshalb noch einmal in einen neuen Eintrag, wegen der besseren Handhabung.

http://www.salzburg.com/nwas/index.php?article=DText/ys_uj3$p_1_rzhzh825anek&img=&text=&mode=&section=suche&channel=service&sort=

http://www.gazzettino.it/VisualizzaArticolo.php3?Luogo=Main&Codice=3725049&
Data=2008-03-21&Pagina=11&Hilights=progetto+rialto


16. März 2008

Unbehindert in Venedig

In Venedig trifft der bekannte Satz, dass Behinderte nicht behindert sind, sondern behindert werden, klar zu. Bei einer mehrheitlich alten Bürgerschaft frage ich mich, wie viele alte Menschen in ihren Häusern festsitzen, weil sie nicht über die nächste Brücke kommen. Wenn ich sehe, wie anstrengend es ist, sich mit Kinderwagen in der Stadt zu bewegen, weiss ich, dass Menschen im Rollstuhl weitgehend ausgegrenzt sind.

Marathon-Rampe an den Zattere 2007


Ich erinnere mich, dass die Stadt vor ein paar Jahren einen Wettbewerb für Brückenrampen ausschrieb, bezogen auf die Brücken entlang der Zattere und der Riva degli Schiavoni. Ich dachte damals, dass diese breiten Brücken als Versuchsobjekte dienen sollen. Es könnte aber auch sein, dass es 'nur' um die Streckenverbesserung des jährlichen Marathons im Oktober ging.
Immerhin wurden die Rampen des Marathons 2007 zum ersten Mal bis in den Januar 2008 belassen, und wurden intensiv genutzt, was mir anlässlich des Salutefestes besonders auffiel. (Siehe Eintrag vom 3.11.: Venedig barrierefrei...)

Ich habe auf der Website der Comune (die ich für ein Musterbeispiel halte an
Vielseitigkeit, Information/Service und Blitzaktualität, das muss mal gesagt werden) eine gute Seite gefunden:

Venezia accessibile. Es gibt diverse hilfreiche Downloads für die Vorbereitung
einer Venedigreise für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Z. B. eine Gesamtkarte, die Stadtgebiete mit freiem Zugang in verschiedenen Graden dargestellt, Beschreibungen von Anreisewegen, Nutzbarkeit des ÖPNV, eine Liste behindertenfreundlicher Hotels, hygienische Einrichtungen im Stadtgebiet inkl. Hinweisen welche da-
von schwer oder nicht erreichbar sind, Ein-
zelkarten mit dem Zugang zu den wich-
tigsten Sehens-
würdigkei-
ten der Stadt, mit genauer Beschreibung der Anzahl von Stufen u. ä. innerhalb der Gebäude.

Neue Brücke - mühsame Rampe zu Insel San Pietro. Der Zugang von der Vaporettostation ist frei.

Die Texte sind italienisch, aber das sollte nun die geringste Behinderung sein, wenn es darum geht, der gehbehinderten Großmutter einmal im Leben eine Reise nach Venedig zu ermöglichen, oder eine Gruppe junger RollstuhlfahrerInnen diese wunderbare Stadt erleben zu lassen.

Ich werde bei meinen nächsten Besuchen in Venedig verstärkt auf Zugänglichkeit achten um dazu in Zukunft Tipps geben zu können.