31. Dezember 2011

I nua...

Preis der Sektion Folklore der XI Mostra internationale di arte cinematografica 1950


... und für das neue Jahr Frische und Auftrieb.



Dank an Georg für den Link.


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1 Kommentar:

Andreas Götz hat gesagt…

Das Schwimmen in allen Kanälen von Venedig ist ja leider schon seit längerem verboten (auch wegen der hohen Giftkonzentrationen im Grund durch das Anti-Fouling). Allerdings gibt es immer noch ein paar abgelegene Stellen, wo schon mal gebadet wird. Nicht nur wegen der Motorboote ist es schwierig zu schwimmen, sondern auch wegen der oft geringen Tiefe der Kanäle, da sie nicht mehr im gleichen Maß wie früher vom Schlamm befreit werden.
Zwei Dinge sind mir aufgefallen: Die Stufen waren frei von Algen und Muscheln. Die müssen damals mindestens alle zwei Tage geschrubbt worden sein. Wer heute auf den Algen ausrutscht und im Kanal landet, hat anschließend Haut und Kleider von Muscheln zerschnitten.
Das Zweite: Der Gondoliere fuhr mit der 3-4-fachen Geschwindigkeit wie die heutigen Gondoliere, die ja fast in Zeitlupe durch die Kanäle gleiten. Ich bin ja eigentlich immer für die langsamere Möglichkeit. Aber die Kanäle von Venedig in mittlerer Geschwindigkeit mit dem Ruderboot erleben gefällt mir sehr. Es macht die Realität früherer Jahrhunderte zudem besser erfahrbar.