Es gibt kommerzielle Websites, die das Ospedale al Mare auf dem Lido immer noch unter der Rubrik "Krankenhäuser " führen, mit Notalltelefonnummer. Aber das ist noch der geringste Aufreger in diesem Fall.
Seit einem Jahr ist das Ex-Krankenhaus über die lokale Wahrnehmung hinaus auch ins Bewußtsein von Touristinnen getreten, die schon mal die Plakatierungen in der Stadt studieren und auf das Teatro Marinoni aufmerksam werden.
Damit wir wissen, wovon die Rede ist, kurz die Geschichte.
1868 wurde in Venedig beschlossen, für die Gesundheit der Armen etwas zu tun in Form von (kostengünstiger) Thalasso- und Iliotherapie, in einem Heim am Meer. 1869 gab es Fund-
raising durch Wohltätigkeitsveranstaltungen der Wohlhabende-
ren in den königlichen Gärten vor dem Markusplatz, erfolgreich, und 1870 wurde das erste noch bescheidene Gebäude des "Ospizio Marino" auf einem Grundstück des Unternehmers Giovanni Busetto Fisola auf dem Lido gebaut. Es bot Platz für 450 päppelungsbedürftige Kinder, die an Armenkrankheiten litten wie Unterernährung, Rachitis, vermutlich auch TBC.
Dann setzte Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Bau der Nobelhotes Des Bains und Excelsior der mit armen kranken Kindern nicht so gut kompatible Edeltourismus ein, und das Armeleuteheim wurde 1921-22 durch Sponsoring der Sparkasse Venedig erheblich und eindrucksvoll erweitert.
Zwischen 1925 und 1933 entstand durch Zusatzbauten ein enormer medizinischer Komplex (mit diversen Fachbereichen, im www zu finden sind Pädiatrie, Gynäkologie, Kardiologie, Chirurgie, Stoffwechselkrankheiten), der weit über medizinische Sozialhilfe hinausging und der am 30.11.1933 als "Ospedale al mare" neu gegründet wurde. Königs und Mussolini kamen zu den Feierlichkeiten und an dieser Stelle setzt heute üblicherweise die Geschichte des Krankenhauses ein.
Am 24.5.1939 erhielt die Anstalt das Zertifikat "Ospedale 1ma categoria", also erster Klasse. Gut 30 Jahre arbeitete das Ospedale mit Erfolg und expandierte bis hin zur Gesamtzahl von 1500 Menschen, also Patientinnen, medizinisches und technisches Personal. Es gab modernste diagnostische und therapeutische Einrichtungen, ein prächtiges Theater wurde integriert und mit Fresken von Giuseppe Cherubini geschmückt, der auch die kleine Kirche S. M. Nascente auf dem Gelände mit Fresken ausmalte.
In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts beginnt der Abstieg. Ich finde keine genauen Erklärungen dafür, die Rede ist einfach von "Verfall". Ich stelle mir deshalb vor: es gab politische zentralistische Bewegungen in dieser Zeit. Und es wurde das psychiatrische System Italiens reformiert, die "Irrenanstalten" auf S. Servolo und S. Clemente wurden geschlossen. Peu à peu wurden Sozialausgaben gekürzt. Die Haus- und Medizintechnik der 30er Jahre war mit Sicherheit veraltet. Die Infrastuktur des Lido insgesamt änderte sich. Und sicher weitere Ursachen des "Verfalls" der dazu führt, dass im ehemaligen Krankenhaus erster Klasse ab 1999 nur Rehabili-
tationsmaßnahmen angeboten werden, 2001 nur noch mit 125 Betten. Bei aller Phantasie: wie kann das passieren? In so kurzer Zeit?!
2002 wird die Schließung des Ospedale al mare beschlossen, medizinversorgungstechnisch kein Problem, in Mestre wurde gerade ein großes Regionalkrankenhaus gebaut. Es bildet sich eine kleine bürgerliche Rettungskampagne, die nichts bewirkt und deren letzte 15 Aktivisten am 2.10.2003 von Polizei und Feuerwehr aus den besetzten Räumen geschleppt werden. Aber auch das ist noch nicht der letzte Aufreger in diesem Fall.
Das Krankenhaus zieht aus mit allem was weiter verwendet werden kann. Es bleiben aber zurück: jede Menge Mobiliar, Technik jeder Art, medizinische und sonstige Utensilien und Materialien, und vor allem datenschutzbedürftige Dokumente wie Patientenkarten, Autopsieergebnisse, Totenscheine, medizinische Gutachen für juristische Verfahren etc.. In unverschlossenen Schränken, hinter offenen Türen, in der ungesicherten Anlage des Ex-Ospedale. Ab 2008 zeigen Blogger die Zustände auf Fotos, Fernsehanstalten senden Berichte, die ernsthafte Aufreger sind.
Der große Komplex des Ospedale al mare wurde verkauft an Est Capital, das ungenutzte historische Gebäude aufkauft (auf dem Lido auch das Hotel Des Bains), aber dann werden die Informationen unübersichtlich. 2006 gibt es einen Plan, die Anlage als Hotel mit Palazzo del Cinema (für die Filmfestspiele) umzubauen, er wird nicht ausgeführt. 2009 findet sich auf der Website der Stadt Venedig eine Ausschreibung für die Gesamtanlage. 2010 kauft die Stadt die Anlage angeblich selber, für 27 Millionen. Noch ziemlich frisch (22.6.2012) gibt einen einen Artikel in La Nuova über eine geplatzte Kooperation zur Förderung des Elitetourismus zwischen Stadt und Est Capital bzw. deren Tochter Real Venice 2. Alles für mich rätselhaft und bzgl. Kapitalistenintrigen einen Aufreger wert.
Aber, und deshalb ist das Thema überhaupt in den TouristInnenfokus getreten, seit September 2011 ist das Teatro Marinoni besetzt und aktiv als BürgerInnen- und KünstlerInneninitiative "Ricreatorio Marinoni" . Diese informative Website wird momentan nicht regelmäßig bearbeitet, aber Informationen werden plakatiert bzw. mittlerweile auch auf der Website der Stadt und verschiedenen kommerziellen Seiten angekündigt. Blogger berichten seit Anfang 2012 (hier ein Beispiel).
'Hinten raus' - fast am Strand
Seit dem Frühling gab es fast an jedem Wochenende Veranstaltungen von einfach nur Party über Workshops bis zu ungepluggter Musik und Theatervorstellungen, Kooperations-
veranstaltungen mit besuchenden KünstlerInnen/Theater-
gruppen oder anderen alternativen KulturinitiatorInnen, sogar aus dem Ausland. Ich vermute, derzeit gibt es eine Juli-August-Sommerpause und im September wieder Termine an den Wochenende. Man findet sie am besten auf den wild plakatierten DIN A 4 Einladungen überall in der Stadt.
Gemischtes Publikum - meine Schlabber- hose neben Wahnsinns- heels
Ich habe das Ex-Ospedale an einem Samstag im Mai besucht und hatte ein überwältigendes Deja-vu. Gleiche Stimmung, gleiches Chaos, gleiche leicht überdrehte Kreativität wie sie in selbstverwalteten/ initiativen Gruppen herrschte, an denen ich in jungen Jahren beteiligt war.
Hier allerdings mischen zusätzlich viele alte Zausel mit, die ihre Erfahrungen der 70er Jahre an die Jüngeren weitergeben. Naja. Ich gehöre zu den alten Zauseln, aber ich beschränke mich weise auf den bittersüß-schmerzlichen Genuss des Deja-vus und hoffe, dass die Entschlossenheit und das Engagement der jungen VenezianerInnen Früchte trägt und sie ein großartiges langlebiges Kreativitäts-/Rekreationszentrum aufbauen können.
Im Moment dürften das viele Arbeiten sein, die wenig Spaß machen und keine wirklichen Erfolgserlebnisse bringen. Aufräumen, Putzen, Renovieren ist nicht das, was sich jeder unter Kreativität vorstellt.
Auch TouristInnen müssen da nicht unbedingt hin und wenn, sollten sie nicht die tolle Urlaubsshow erwarten, sondern eher anspruchslos entspannt sein und, wenn es sich ergeben sollte, auch einen Besen anfassen. Oder Ähnliches.
Arbeitsteilung
Ergänzung 19.06.2018
Der Komplex des ehemaligen Ospedale al Mare wurde soeben an den Club Med und die Hotelkette TH verkauft, die mit 350 (Club Med) und 180 Betten (TH) jeweils zwei Luxusresorts errichten werden.
Bürgerinitiative zur bequemeren Gestaltung des campo della confraternitá, S. Francesco della vigna
In gut fünf Wochen startet die 13. Architekturbiennale, Laufzeit drei Monate vom 29.8. - 25.11., unter dem Titel 'Common Ground' verantwortet vom britischen Architekten David Chipperfield.
Er ist dem deutschen Publikum bekannt durch seine Arbeiten auf der Museumsinsel in Berlin, wohl vor allem durch den bewundernswerten Wiederaufbau des Neuen Museums.
Hat aber auch in Venedig gearbeitet: die Friedhofserweiterung auf San Michele liegt in seiner Verantwortung. Seit meinem letzten Eintrag über die Friedhofsinsel bzw. 5 Jahre nach Fertigstellung des ersten Planteils hat sich dort nichts getan was für mich erkennbar wäre. Auch die neue Barena, die Salzwiese nördlich des Arsenale und östlich der Friedhofsinsel, dient wohl nur der Pflege der Lagune und der Verkehrsregelung entlang des Canale delle fondamente nove. Bei aller Wertschätzung - da wurde wohl ein Preis gewonnen, ein Teil des Plans umgesetzt und Ende. Ich frage mich, wer da wen abgespeist hat mit Nichtvollzug und wer da was verdient und was eingespart hat?
.
Gesamtplan der Erweite- rung der Friedshofs- insel S. Michele. Leider bis auf die 1. Bauphase nix geworden.
Die Sache scheint kein Thema zu sein, es werden zumindest öffentlich auch keine peinlichen Fragen gestellt, man geht zur Tagesordnung über, sprich Biennale.
Neben den beiden Biennale-Ausstellungsgeländen Giardini und Arsenale zu den üblichen Preisen und Bedingungen gibt es auch 18 "Collateral Events", 16 in der Stadt, 2 auf dem Festland. Die in der Regel nicht mit Eintrittskosten verbunden sind bzw. sein sollten. Einige befinden sich allerdings innerhalb eines kostenpflichtigen Museums (z. B. in der Fondazione Querini Stampalia), andere folgen möglicherweise dem Trend der Kunstbiennale, ihr eigenes finanzielles Ding zu machen, aber als "Collateral Event" vom roten Biennale-Logo vor der Tür zu profitieren. (Ich habe da im Verdacht z. B. die Ausstellungen in der Casa Tre Oci und im Palazzo Bembo, aber möglicherweise noch mehr). Und Achtung: sehr unterschiedliche Termine, nicht alle entsprechen der Biennale-Dauer!
Besonders spannend unter diesen Nebenveranstaltungen scheinen diese zu sein, aber das ist natürlich eine Frage des persönlichen Interesses:
Archipelago Cinema by Ole Scheeren
Arsenale, Darsena Grande
August 27th and 28th
Archipelago Cinema, a floating auditorium designed by architect Ole Scheeren, hosts a floating round-table discussion and the world première of the film Against All Rules by filmmaker Horst Brandenburg, presenting a profound insight into the work and philosophy of Ole Scheeren.
Spiazzi 1, Arsenale, Castello, 3865 (Calle del Pestrin)
From August 29th to September 29th
The Finding Country Exhibition is aboriginal in origin and trajectory. It seeks a contest between the traditions of aboriginal space (country), and European space (property). The central exhibit is an 8x3m drawing of the city of Brisbane consisting of approximately 50 submissions emptying individual grids by half to reveal something lost. The challenge is to negotiate decline and find country.
... muss man gesehen haben, egal ob GärtnerIn aus Profession oder aus Passion. Es geht einem das Herz auf. Ich habe diesen Garten schon einmal erwähnt (am 29.1.2011, anklicken empfiehlt sich wegen der Vergleichsfotos), nicht ahnend, wie er sich weiter entwickeln würde.Allein um zu sehen wie dieser Garten weiterkommt werde ich künftig jede Gelegenheit nutzen in die Laguna Nord zu fahren.
Scarpa-Volo, Weg durch den Weingarten
Es geht um das Landgut Scarpa-Volo auf den 30.000 m2 eines Klosterweingartens aus dem 15. Jahrhundert innerhalb einer ebenso alten Ummauerung, die 1727 erneuert wurde. Das Herrenhaus, mit regionalen und EU-Mitteln renoviert, stammt mit seinen Weinkellern aus dem 16. Jahrhundert. Es beherbergt das Ostello (Jugendherberge) Mazzorbetto als Teil der gesamten Anlage "Venissa".
Der ummauerte Garten lag viele Jahre brach und war verschlossen. Die Stadt Venedig als Eigentümerin schrieb 2006 die Neubewirtschaftung des Geländes aus und Vento di Venezia, Betreiber der Wiederbelebung der Insel Certosa, übernahm Scarpa-Volo, unterstützt von vielen lokalen und regionalen Organisationen und Betrieben. Siehe "Das Projekt Venissa".
Fischteich, Restaurant Venissa (links mit Sonnenschirmen), Ostello Venissa (rechts mit Vordach)
Der Garten ist im größten Teil der Fläche wieder Weingarten, im kleineren Teil jedoch ein Nutzgarten, der für mich überwältigend vollständig ist. Sowohl in der Anpflanzung von Obstgehölzen die noch jung sind und also durch ihr Wachstum in der Zukunft den Gesamteindruck verändern werden, als auch von einjährigen Gemüsen und mehrjärigen Kräutern.
Junge Giuggiolo, Feige vorne, Artischocken, Kartoffeln, Bohnen etc., weitere Bäume und Wein im Hintergrund
Es ist einfach alles da: Äpfel, Birnen, Kirschen, Pfirsiche, Apriko-
sen, Feigen, Mandeln, Granat-
äpfel, Pflaumen, Giuggiole, Salbei, Thymian, Rosmarin, Knoblauch, Zwiebeln, Artischocken, Bohnenarten, Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Auberginen, Blattsalatarten...
z. T. im Mai bei meinem Besuch noch im jungen Wachstum, aber bestens gepflegt und versorgt.
Fische und Frösche im alten und reaktivier- ten Fisch- teich, per Kanal an die Lagune angeschlossen, im Garten sonnen sich Eidechsen, an altem (aber leider auch jungem Holz) 'wachsen' reichlich kleine Schnecken, die man im Sommer ernten kann, für die Besucher sind Schilder mit Erläuterungen in 4 Sprachen aufgestellt, es gibt einfache Bänke auf denen man die Pracht genießen und den Gärtner beim Arbeiten beobachten kann, aber man kann auch auf einem Weg und schmalen Pfaden zwischen den Gartenbereichen hergehen (überflüssig zu sagen, dass angepasstes Benehmen = nichts abrupfen, futtern, trampeln etc., außer Frage stehen sollte).
Der Garten wird zwar privat bewirtschaftet und seine Früchte sind nicht öffentlich, trotzdem ist er als Park der Stadt Venedig geöffnet für Besucher, es gibt umweltpädagogische Ideen und Ansätze die sich sicher weiterentwickeln werden. Es gibt zwei Eingänge: an der Vaporettohaltestelle Mazzorbo nach links gehen und einfach durch das Tor treten zwischen dem letzten Haus (in dem sich das Ostello befindet) und der Mauer, die dort beginnt. Der zweite Eingang liegt schrägt gegenüber, schneidet sozusagen diagonal durch die Ecke, die die Insel an dieser Stelle bildet. Der zweite Eingang liegt direkt an der Holzbrücke, die hinüber nach Burano führt.
Eine der Hinweistafeln zur lagunaren Pflanzenanbau
Es gibt innerhalb des Gartengeländes das Restaurant Venissa, in dem wohl den Großteil der Ernte verspeist wird, das einen hohen Anspruch hat im Sinne von 'Slow Food' und dessen Preise dem angemessen sind, vermute ich. Nach Einblick in die Speisekarte bat ich den sehr freundlichen Kellner um Verständnis dafür, dass mein Budget leider nicht seinem schönen Angebot standhält und habe, wie immer auf Mazzorbo, bei 'Maddalena' am Vaporettohalt gut gegessen, das Menu zum Preis der Vorspeise im 'Venissa'. Bei Maddalena wurde investiert, bauliche Erweiterung und sehr geräumige ordentliche Toiletten (früher nur ein sehr bescheidenes einzelnes Naja), bei gleich gebliebener familiärer Freundlichkeit der Inhaberin.
liegt im Canale di Cannaregio, linke Seite, wenn man stadtauswärts fährt, rechte Seite, wenn man stadteinwärts fährt, sie ist offensichtlich neu und fiel mir beim ersten Blick auf, schon im April. Die Gondel hat für mein Auge ungewöhnlich harmonische Rundungen, auch des Verdecks, Bug und Heck sind schwungvoll etwa gleich hoch gezogen und mit einer Art silberner Stacheln verziert, sonst gibt es keine Dekorationen und das Schwarz ist matt, nicht glänzend. Elegant!
Im Mai sah ich sie wieder, und diesmal hatte sie sogar ein halbrundes Dach, ein Felze, aus goldgelbem Brokat. Ich war noch tiefer beeindruckt und natürlich neugierig, wer-wie-wo-warum.
Für derartige Fragen ist Andreas Götz seit Jahren ein sachkundiger Ansprechpartner, der mit folgender Antwort spannende und erschöpfende Informationen mailte:
Zu deiner Frage: Es ist eine Rekonstruktion einer Gondola Seicentesca,
also des siebzehnten Jahrhunderts. Das Ganze als Teamarbeit des
Meisterkurses der Gondelbauer 2011. Beratung durch Gilberto Penzo (wer
sonst?) und gebaut auf der Certosa bei Vdv (Alberto Sonnino, wo sonst?).
Der Felze ist, so wie du ihn fotografiert hast, fertig. Er war so im siebzehnten Jh.
Im Dogenpalast habe ich mal ein Bild einer gondola seicentesca gesehen.
Leider konnte ich keine Abbildung finden. Fotografieren darf man ja
eigentlich nicht und Abbildungen findet man dann nicht; ziemlich doof.
Zeitraffer des Baus der Gondel:
Bericht über den "Stapellauf":
Um die Entwicklung der Gondel skizzenhaft zu vervollständigen:
Im 15. und frühen 16. Jh. ähnelte die Gondel noch stark der Batela. Die
Unterschiede haben sich dann erst herausgebildet (Ich sehe die
Unterschiede gar nicht, also frag mich nicht). Es gab wohl schon im 15.
Jh. ein einfaches Felze. Auf dem Bild aus dem "Kreuzwunder" von Bellini
sieht man in den Gondeln runde Bögen liegen, mit denen man bei Bedarf
einen Sonnenschutz bauen konnte. Ich habe dir einen Bildausschnitt
angelegt.
Detail, Bellini "Kreuzwunder"
Für den Film Casanova wurde eine Gondel des 18. Jh. rekonstruiert. Sehr
gerade im Wasser liegend, mit hohem Ferro. Heute ist sie im Besitz des Arzana, dessen Mitglieder auch beim Film mitgewirkt haben. Foto als Anlage.
Gondel des 18. Jahrhunderts, rekonstruiert für den Film 'Casanova'
Im 19. Jh. wurden Bug und Heck immer höher
gebaut, wodurch die Gondel sehr viel wendiger wurde. Ich vermute zudem,
daß sie dadurch weniger anfällig gegen Wellenschlag wurde. Ein Problem,
daß ja erst seit dem 19. Jh. in dieser Form existiert.
Der Kurs war bei Vdv übrigens nur "zu Gast", sicher gegen entsprechende
Bezahlung. Eigentlich sind das ganz normale Produktionsstätten.
Cordiali saluti, Andreas
Grazie mille für Deine Erläuterungen und herzliche Grüße zurück.
Ich hoffe, wohlinformierte TouristInnen freuen sich wie ich beim Anblick der Gondel im Canale di Cannaregio.
Nachtrag am 15.7.2012:
Andreas Götz weist mich per Mail darauf hin, dass in der Pfarrrkirche S. Maria Assunta in Malamocco auf einem Altarbild eine Gondel des 17. Jahrhunderts dargestellt sei. Ob ich vielleicht zufällig ein Foto davon gemacht hätte?
Seit einem Monat kreuzt das Vaporetto dell'Arte den Canal Grande rauf und runter, nach einigen Stolperern bei der Einführung. Die ursprünglich und für venezianische Verhältnisse langfristig (schon im Winter!) für den 25. April geplant war, dem Feiertag von San Marco und der Liberazione. Hat aber nicht geklappt und wurde auf den 1. Juni verschoben mit Pressekonferenz und -probefahrt am 29. Mai.
Ich war in der Stadt und bat das Presseamt der Stadt Venedig um eine Einladung, wurde akkrediert, Erscheinen um 17:00 am Bahnhof, Vaporettohalt Imbarcadero. Um 16:55 Uhr war weder das Presseamt noch das güldene Vaporetto in Sicht, das ich bereits im Canale della Guidecca kennenlernen durfte (siehe oben) und um 17:10 Uhr (in dieser Stadt, in der man seine Uhr nach der Pünktlichkeit der Vaporetti stellen kann!) war meine Geduld zu Ende.
Ich ging nach Hause und schrieb der Dame vom Presseamt ein freundliches aber kritisches Mail. Die Antwort am folgenden Tag lautete schade, aber um 17:20 Uhr "mehr oder weniger" habe man das neue Vaporetto gestartet, bis nächstes Mal dann hoffentlich, 2 Fotos im Anhang, herzliche Grüße. Das nenne ich eine entspannte Arbeitsauffassung, aber es war ja auch wirklich wurscht ob ich das Vaporetto probefahren konnte oder nicht. Und meine Frage: wem nützt dieses Angebot? hätte man mir sicher nicht befriedigend beantworten können.
Die goldene Pracht von vorne...
Für 24 € Normal-
preis darf man 24 Stunden lang den Canal Grande befahren, allerdings nur von 9:00 bis 20:24 Uhr (siehe Prices/Timetable). Die Museen sind (meines Wissens) geöffnet von 10:00 - 18:00 Uhr, mit Ausnahme der Accademia, die schon um 8:15 Uhr öffnet. Wie viele der Museen des Kunstvaporettos kann man also in maximal 10 Stunden (von 24 behaupteten) besuchen (einkalkuliert, dass in der ersten Juliwoche auch die Fondazione Prada die großartige Ca'Corner della Regina wieder für den Sommer öffnet)?
Im 24 € Normalpreis sind weiter enthalten
kein Schlangestehen (die letzte ernsthaft lange Schlange in Venedig habe ich erlebt am Palazzo Grassi, bevor Pinault ihn kaufte)
komfortabler Transport (die roten Sitze sehen seehr bequem aus!)
Ermäßigungen in den Museen (die nicht benannt werden, erst im...)
... sogenannten Welcome Kit erfährt man etwas darüber. Enthalten ist ein Kopfhörer, damit man der 5sprachigen Erläuterung folgen kann, auf dem Monitor, der zu jedem Sitz gehört. Worin die Erläuterungen bestehen, weiss ich leider nicht (für Berichte von LeserInnen wäre ich dankbar!), toll wären natürlich Hinweise zu den einzelnen Gebäuden die man passiert (und dann rechtzeitig den Blick vom Monitor nach draußen wendet).
...die frische Pracht von oben...
Ich denke, wer in Venedig sowieso Museen besuchen will, braucht kein Vaporetto dell'Arte und schon gar nicht seinen stolzen Preis. Ihm/ihr ist mit den verschiedenen Angeboten der ACTV Tourist Travel Cards gedient.
Wer wenig Zeit hat und Venedig vermutlich nur einmal sieht wie TagestouristInnen und 'KreuzfahrerInnen' ist mit dem stolzen Preis wahrscheinlich gar nicht schlecht bedient, erspart sich die Enge der ÖPNV-Vaporetti, sieht bequem und mit Erklärungen (?) den Canal Grande und kommt vielleicht zu seiner/ihrer Freude in ein oder zwei Museen anstatt sich durch die engen Ladengassen zu quetschen und die kostbare Venedig-Zeit mit Shoppen zu vertun.
Den Hauptnutzen der Sache haben vermutlich die Stadt Venedig und die "Partner" dieses Angebots, so geht das nun mal in einer Stadt die vom Tourismus lebt, so funktioniert nun mal Marketing.
Aber es gibt eine weitere neue Marketingidee, im Angebot seit Juni, die für Einmal-BesucherInnen gar nicht geeignet ist, aber sehr schön für die, die öfter oder regelmäßig kommen und wunderbar für die, die ohne Venedig nicht mehr können:die MUVE Friend Card.
Gültig für alle städtischen Museen Venedigs (MUVE!) Sie ist erhältlich in allen Museen oder online, ein Jahr gültig, kostet 45 €, ist nicht übertragbar, bietet kostenlosen Eintritt in alle 11 bezogenen Museen, Einladungen zu Ausstellungseröff-
nungen oder Vorabsonderöffnungen (wie hier die Wiederöff-
nung der renovierten 'Sissi'-Räume), Newsletterinformationen, Skonti in den Museumshops und -cafeterien; komplette Information hier.
Museumskarten werden ja von fast jedem Museum überall angeboten, und es gibt auch viele Museumsverbünde mit einer gemeinsamen günstigen Karte. Aber welche Stadt hat schon auf so kleinem Raum derartig viele großartige Museen, wie sie hier zu einem so guten gemeinsamen Jahrespreis dem Venedigjunkie zur Verfügung stehen. Da profitiert nicht nur die Stadt, sondern jede/r einzelne BesucherIn, die/der öfter mal vorbeikommen kann.
Erster Blick: der Kommentar von Georg ist richtig - man sieht noch
nix. Zweiter Blick: Hinter dem Hotel, wo bisher alles am Rande eines
undurchdringlichen Dschungels endete, ist eine breite Schneise gerodet.
Eine Baggerspur, kein Weg, führt zu einer Reihe alter Häuser, freigelegt
und eingezäunt. Und weiter zu einer Wiese mit einem renovierten
Gebäude, in dem Umweltbildung stattfinden soll. Momentan arbeitet eine
Klasse & 2 Lehrerinnen unter Planen und Bäumen auf der Wiese.
Screenshot mit Erläuterungen
Weiter
rechts im Dschungel, mit Verbotsschildern, aber nur andeutungsweise eingezäunt, finde ich die Ruine der
ehemaligen Kartause. In einem fürchterlichen Zustand. Viele Wände mit
Balken und Brettern gestützt, die Torbögen von beiden Seiten
eingerüstet, wohl damit niemand beim Durchgang zu Schaden kommt.
Gerodeter Dschungel, freigelegte Gebäude
Alle
Dächer einge-
stürzt. Der Innenhof ist
gut erkennbar mit der ehema-
ligen Brunnen-
anlage, kein Brun-
nenkopf ist
mehr da und der Boden besteht z. T. nicht mehr aus Steinplatten sondern
aus einer Art Betonaufstrich. Keine Reste eines ehemaligen Kreuzgangs,
gab es keinen?
In der Mitte wächst ein schöner Baum, es ist still bis
auf wenige Vogelgeräusche (Oktober), die Sonne scheint, es könnte
romantisch sein, aber diese Ruine ist einfach trostlos.
Eingerüsteter Eingang in den ehemaligen Klosterinnenhof
Ich habe schon
längst aufgegebene Gebäude gefunden (z. B. S. Chiara auf Murano) die man
leichter erhalten könnte als das hier.
Und ich merke, es riecht nach Ziege. Ich gehe weiter nach rechts,
unter dem schönen alten Baumbestand lichtet sich das Unterholz, überall
Stapel von Holz, teils alte Stämme, teils frisch gerodete, weitere alte
Gebäude, Ziegendung, strenger Geruch. .
Zwei Männer in Lederjacken
überholen mich eilig und verziehen sich in den Wald, na gut,
rücksichtsvoll halte ich mich weiter rechts und stoße auf die Mauer,
die rund um die Insel führt, Aussicht auf den Lido und die Insel Sant'Andrea, ich schätze ich befinde mich auf halber
Höhe der rechten Inselseite. Die beiden Männer rennen mir plötzlich
etwas panisch entgegen und während ich ihnen noch überrascht nachsehe, folgt im
Galopp eine Ziegenherde, allen voran der Leithammel. Aha! Es ging
vielleicht nicht um ein Schäferstündchen (haha) sondern um einen
frischen Ziegenbraten (bäh!), den die Herde geschlossen verhindert hat?
Bei meinem Anblick bleibt sie stehen, ich mache schnell ein Ziegenfoto
und ziehe mich dann ebenfalls zurück, um kein Mißverständnis zu provozieren. .
Ziegenherde, mit Zoom
Ich gehe an der Mauer entlang zurück und überquere die Hasenwiese (siehe Eintrag vom 17.10.2009) auch hier wurde sehr geputzt und gerodet, Gebäude freigelegt. Damit war der Besuch im Oktober allerdings beendet, Inselumrundung gescheitert. .
Nächster Besuch im April 2012, diesmal bin ich schlauer, marschiere früh um 8 Uhr auf der Insel an, bekomme vom freundlichen Barista des Hotels schon einen Espresso (Normalpreis 1 €) obwohl er erst ab 9 im Dienst ist und starte auf der linken Seite der Insel. Die Werkstätten wurden weiter ausgebaut, die Werft hat anscheinend gut zu tun.
Eines der 'hohlen' Gebäude, zu füllen mit einem der energieautarken Gebäude des Projekts
Das sog. Pilot- gebäude des Projekts steht und funktio- niert, es ist das Wasch- und Sani- tärhaus für die Marina. Eine ganze Reihe Waschmaschinen und Trockner erhalten Energie durch Photovoltaikpaneele auf dem Dach. Es gibt Duschen und Toiletten, deren Wasserversorgung ich als Laiin nicht definieren kann. Aber die Putzkolonne ist im Gebäude (deshalb kein Foto), und jeder teure südfranzösische Edelcampingplatz muss sich verstecken vor dieser blitzenden Sauberkeit. .
Blick von der erweiterten Marina auf Turm und Dom S. Pietro, Turm S. Marco, Arsenaleeingang und Turm Porta Nuova, Turm S. Francesco della Vigna
Die Marina ist erheblich größer geworden und gut belegt, sie zieht sich an der ganzen linken Inselseite entlang.
An der Innenseite der Umgebungsmauer gibt es eine ganze Reihe 'hohler' alter Gebäude, die wohl projektplangemäß für den Ausbau vorgesehen sind. Bisher ist nichts passiert.
Aber der ganze Park, Wiesen, Hügel, frische und alte Sträucher um Bäume, viele Blumen- und Gewürzbüsche, Rosmarin, Thymian, Salbei, Bärlauch etc. sind bestens gepflegt, Hasen hoppeln (frühmorgens!) enorme Viefalt von Vogellauten (April!), es ist eine Freude. Dieser Park ist wirklich ein Gewinn für Venedig und die Lagune und wird in einigen Jahren einer der Lieblingsausflugsorte der VenezianerInnen sein. .
Gesunder Bärlauch neben giftigem Aaronstab im Parkgelände
Die Insel- ummaue- rung endet, man geht weiter auf der 'wilden' Hälfte der Insel, ein Natur- schutz- und Jagd- verbots- schild. Mehr Hasen, ein schöner Fasan im Unterholz.
Ich gehe entlang des Ufers und stoße an der Wasserkreuzung zwischen den Inseln Certosa, Vignole und Sant'Andrea auf eine sandige Anlandestelle, für Kajaks, denke ich, aber auch nett zum Buddeln, und finde diverse Muscheln, vor allem kleine Austern. Von hier aus kommt man jetzt gut in das Innere der Insel, das Unterholz, Brombeeren etc. liegen noch darnieder, Rodungen gab es hier noch nicht. .
Sandanlegestelle an der Kanalkreuzung
Ich wende mich auf die rechte Inselseite, entlang des Ufers gibt es Sandanschwemmungen, algenbedeckt, außerhalb des niedrigen Mäuerchens das die Ufer hier befestigt. Auf ca. halber Strecke stoße ich wieder auf die Einfassungsmauer der Insel, hier gibt es ein verschließbares aber offenes Tor, direkt dahinter rechts hat sich eine Wassersportschule für Kinder angesiedelt, es liegen Boote, Kajaks, Ruder etc. herum. Die sandigen Ufer scheinen ein sicherer Platz für junge AnfängerInnen zu sein. .
Kaum bin ich innerhalb des Tors rieche ich es schon: Ziegen- revier!
Keine Ziege interessiert sich für mich, es hat sich hier auch nichts verändert seit Oktober, aber weiter vorne, zwischen Park und ehemaligem Kloster, sind die Säuberungen weiter fortgeschritten. Renovierungen an den freigelegten Häusern hat es auch hier nicht gegeben. Das Kloster ist nicht mehr ganz so nebenbei eingezäunt, aber trotzdem kein Problem reinzukommen, und trotz Frühlingsmorgen packt mich bei seinem Anblick die Trauer. .
ehemaliger Klosterinnenhof April 2012
Der Tornado am 12. Juni hat laut Twitter der Stadt Venezia den alten Baumbe- stand der Insel und die Ruinen des Klosters zerstört. Auch die Außenanlagen des Hotels/ Restaurants, aber das dürfte ein Fall für die Versicherung sein. Ich fürchte, dass das Natur- und Kulturerbe der Kartäuserinsel, das schon in den letzten 300 Jahren gelitten hatte, unwiderruflich verloren ist. Die drei alten Bäume, die schon den Tornado von 1970 überlebt hatten - I Giganti - haben es auch diesmal geschafft, immerhin.
Das Projekt Certosa - Urban Park 2015 muss durch dieses Naturereignis nicht nachhaltig geschädigt worden sein. Egal ob das Projekt derzeit im Plan ist oder nicht (was ich nicht beurteilen kann & will), die Insel hat eine beeindruckende Entwicklung gemacht und die LagunenbewohnerInnen Bevölkerung wie auch TouristInnen profitieren davon.
Der Projekträger Vento di Venezia (VdV) teilt mit, dass in der Marina keine Boote beschädigt wurden (während ein paar 100 m weiter die Marina von Sant'Elena komplett aufgemischt wurde).
VdV informierte gestern, 16.6. in einer Pressemitteilung, dass der Park aus Sicherheitsgründen geschlossen bleibt bis alle Gefahrenquellen beseitigt sind, vermutlich mehrere Wochen. Zunächst soll vor allem der Servicebereich, sprich Vaporettohalt, Werkstätten und Gärtnergebäude im rechten vorderen Bereich der Insel wieder den Sicherheitsstandards entsprechen.
Alte Bäume an der 'Hasenwiese', Umgebung gerodet, Okt. 2011
Dieser Wunsch in wessen Ohr auch immer, aber bitte in Erfüllung. Dann muss man nur noch wissen: Knopf drücken, wenn man nach einem Besuch der Certosa wieder runter will. Sonst hält das Vaporetto nicht. Ist mir passiert, weil ich geblendet von der Mittagssonne am Knopf vorbeimarschiert bin. .
Erschreckt erfahre ich durch einen Tweet der Stadt Venedig auf Twitter von einer Windhose heute morgen in der Laguna Nord, die keine Personenschäden, aber Sachschäden auf Sant'Erasmo (Felder), Sant'Elena (viele der alten Pinien) und vor allem auf La Certosa angerichtet hat. Der alte Baumbestand auf der Insel soll sehr gelitten haben, viele Bäume sind wohl verloren, nicht aber die Gebäude (aus der Zeit der österreichischen Militäreinrichtungen) die derzeit renoviert werden. Vollkommen zerstört seien die Außeneinrichtungen des Restaurants - das lässt sich wieder richten- aber sehr schwer muss das ehemalige Kloster, bzw. seine Ruine, gelitten haben, Rettung wage ich zu bezweifeln. Die Ruine war in einem sehr schlechten Zustand. Erhebliche Maßnahmen sind/wären ohnehin notwendig, sie in die Neubelebung von La Certosa zu integrieren.
Ich hatte im April 2012 wieder La Certosa besucht um zu sehen, wie es mit dem Projekt "La Certosa - Urban Pac 2015" voran geht, dabei die ganze Insel umkreist - eine sehr schöne kleine Wanderung - und bisher noch nicht darüber berichtet, weil gerade andere Themen frischer waren.
Ich werde den Bericht kurzfristig schreiben und lade hier zunächst, sehr bekümmert, eine kleine Aufnahme des Innenhofes des ehemaligen Kartäuserklosters hoch. Man erkennt den sehr schlechten Zustand. Falls es hier einen normalen Kreuzgang gab ist er völlig verschwunden, aber trotz Betonschicht auf dem Boden des Innenhofes sieht man, wo sich ehemals die Brunnenanlage befand.
.
There is something so different in Venice from any other place in the world, that you leave at once all accustomed habits and everyday sights to enter an echanted garden.
Carlo Fruttero:
Perché nessun' altra città al mondo è immersa come questa non già nell'acqua ma nel tempo. È il tempo che circola nei canali, lambisce i palazzi, scivola tra piccoli ponti, cupole, erosi gradini di pietra; è il tempo che impregna persino gli umili souvenir in vendita per i turisti.
Feldbauer, Peter/Morrissey, John; Weltmacht mit Ruder und Segel - Geschichte der Republik Venedig 800-1600; Magnus 2004
Fenlon, Iain; Piazza San Marco; Profile Books 2010
Fenlon, Iain; The Ceremonial City - History, Memory and Myth in Renaissance Venice; Yale University Press 2007
Fletcher, C. & Da Mosto, J: The Science of Saving Venice. Umberto Allemandi 2004
Gable, Sally & Carl I.; Palladian Days - Finding A New Life In A Venetian Country House; Random House 2005
Georgopoulou, Maria; Venice's Mediterranean Colonies. Architecture and Urbanism, Cambridge University 2001
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