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23. Februar 2018

Führungen in die Orsola-Werkstatt

Vittore Carpaccio Ursula-Zyklus. Die Ankunft in Köln
Quelle: WikiCommons

Mitten in den Restaurationsarbeiten an den 9 großen Leinwänden des Ursula-Zyklus Vittore Carpaccios bietet die Accademia in Zusammenarbeit mit SAVE VENICE vom 21.2. bis 21.3. Führungen in die Werkstatt an. 
Eine großartige Idee! Ein Juwel der Sammlungen der Accademia! 
Wann schon hat man die Gelegenheit, Restaurator*innen über die Schulter zu schauen, und falls überhaupt, nur durch die Ritzen der Sichtschutzwände wie z. B. zuletzt bei den Restaurierungen  von Altarbildern in S. Giorgio Maggiore. 

Jetzt aber gibt es den ganz offiziellen Blick auf die Arbeit an Carpaccios Werken am bekannten Ausstellungsort selbst, Saal XXI in der 1. Etage, inklusive fachlicher Erläuterungen auf italienisch bzw. englisch und sogar der Möglichkeit des Dialogs mit verantwortlichen Konservator*innen. 

Zu einzelnen Terminen gibt es zusätzlich Dokumentarfilme zu sehen:
Carpaccio von Roberto Longhi (1947)
Venice: Theme and Variations von James Ivory (1957)
La Leggenda di Sant' Orsola von Luciano Emmer (1948).





Die Termine der Führungen im Saal XXI und der Filmvorführungen

mercoledì 21 febbraio
Visite al Cantiere (sala XXI): 11.00-11.45 visita guidata – in italiano 15.00-15.45 visita guidata – in inglese

mercoledì 28 febbraio
Visite al Cantiere (sala XXI): 11.00-11.45 visita guidata – in italiano 15.00-15.45 visita guidata – in inglese

mercoledì 7 marzo
Visite al Cantiere (sala XXI): 11.00-11.45 visita guidata – in inglese 17.00-17.45 visita guidata – in italiano 17.45-18.30 visita guidata – in italiano
18.30 - 19.00 Proiezioni (Sala XXIII):
Roberto Longhi, Carpaccio, 1947. Durata 12 minuti (italiano)
Luciano Emmer, La Leggenda di Sant’Orsola, 1948. Durata 11 minuti (italiano)

mercoledì 14 marzo
Visite al Cantiere (sala XXI): 11.00-11.45 visita guidata – in inglese 17.00-17.45 visita guidata – in italiano 17.45-18.30 visita guidata - in italiano
18.30 - 19.00 Proiezioni (Sala XXIII):
Roberto Longhi, Carpaccio, 1947. Durata 12 minuti (italiano)
Luciano Emmer, La Leggenda di Sant’Orsola, 1948. Durata 11 minuti (italiano)

mercoledì 21 marzo
Visite al Cantiere (sala XXI): 11.00-11.45 visita guidata – in inglese 17.00-17.45 visita guidata – in italiano 17.45-18.30 visita guidata – in italiano
18.30 - 19.00 Proiezioni (Sala XXIII):
James Ivory, Venice: Theme and Variations, 1957. Durata 28 minuti (inglese)

Hier nochmal übersichtlich das Führungs- und Filmangebot.


Dauer ca. 45 Minuten, an jeder Führung können 30 Personen teilnehmen.
Anmeldung ist unabdingbar unter  infogallerie.venezia@beniculturali.it.
Telefonische Anfragen unter +39 041 5222247.


Für Besucher*innen der Accademia ist an den genannten Tagen die Führung im Eintritt enthalten. Ohne Ticket kostet die Teilnahme an der Führung 3,- €.

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3. März 2014

Scuola di Sant' Orsola


Die ehemalige kleine Scuola di Sant' Orsola, die Vittore Carpaccio mit dem Bilderzyklus der Hl. Ursula (heute in der Accademia, Saal 21) ausstattete, wird in Kunstreiseführern als "nicht erhaltener Anbau an SS. Giovanni e Paolo" aufgeführt. Wenn überhaupt!

Im Oktober 2013 habe ich ein bisschen zu Carpaccio recherchiert, die Neugier führte von einem Buch zum näch-
sten, mehr Informationen werfen mehr Fragen auf, ich werde ungeplant schlauer und bekomme Antworten auf Fragen, die ich ursprünglich gar nicht stellte. Das Gebäude der Scuola di Sant' Orsola erweist sich für mich überraschend als erhalten.


Viele Gebäude in Venedig sind in über 1000 Jahren entstanden, haben sich verändert oder sind verschwunden. Aber vor allem sind viele Gebäude erhalten aus dieser langen Zeit, in unter-
schiedlichen Qualitäten und in über die Jahrhunderte wech-
selnden Verwendungen. Gerade im letzten Jahrhundert fand ja ein umfangreicher Wechsel in der Nutzung von großen Strukturen statt, der sich fortsetzt und verstärken wird. Paläste werden einerseits erhalten als Museen (z. B. Grimani) oder Ausstellungsräume (z. B. Corner della Regina), oder als Hotels überall in der Stadt, auch ehemalige Industrieanlagen (z. B. Molino Stucky), Inselklöster (z. B. S. Clemente),  aber andererseits eben ungeniert verkauft an italienische Konzerne, international vernetzt, denen der Sinn nicht nach Denkmal-
pflege, sondern Gewinn steht, siehe z. B. der Fondaco dei Tedeschi).


Da ist die Hütte, angebaut an SS. Giovanni e Paolo, zum Glück außen vor und nicht in Gefahr, ein Spekulationsobjekt zu wer-
den! Und obwohl nicht viel zu sehen ist, und sowieso nur von der Rückseite, denn die Vorderseite am Campo SS. Giovanni e Paolo hat mittlerweilde einen querstehenden Anbau, ist sie interessant füt einen Blogeintrag. 


Gegründet wurde diese "Bruderschaft zur Verehrung der Hl. Ursula" am 15.7.1300 und unter den Schutz der Heiligen Dominik, Petrus Märtyrer und Ursula gestellt. Ihr Zweck war weder die Vereinigung einer Berufsgruppe, noch die einer ethnischen Minderheit (Carpaccio gestaltete ja auch die Bruderschaftshäuser der Dalmatiner und der Albaner), noch die einer speziellen Caritas, sie diente einfach nur der nachbar-
schaftlich-sozialen und religiösen Zusammengehörigkeit. Die erste Mariegola, also das Statut der Bruderschaft, erlaubt die Mitgliedschaft von Bürgern und Adeligen, Männern und Frauen auf der Basis, dass es laut der Hl Schrift  "gut und freundlich ist zusammen zu leben und demütig in der Liebe Gottes". 



Zunächst nutzten die Mitglieder wohl SS. Giovanni e Paolo, die Kirche, die die Dominikaner neben ihrem bereits existierenden Kloster ab Mitte des 13. Jahrhunderts bauten (siehe erster Link oben). Nach sieben Jahren errichteten sie auf dem dama-
ligen Friedhof der Dominikaner, der von einer Kirchhofsmauer entlang der heutigen Salizzada SS. Giovanni e Paolo geschützt war, ihren Anbau an die Kirche, quasi als externe Fortsetzung der fünf Apsisräume, sozusagen Nummer sechs. 


Es gab "Pacht"vereinbarungen mit den Dominikanern, die häu-
figer zu Differenzen führten und z. T. das Eingreifen der Sig-
noria und der apostolischen Nuntiatur erforderlich machten, weshalb ab 1488 auch ein Kontingent von 10 Mönchen Mitglie-
der der Scuola werden durften. In diesem Jahr, die Scuola existierte immerhin schon fast 200 Jahre, erlaubte die Bruderschaftskasse eine Investition in die Verschönerung und Vittore Carpaccio erhielt den Auftrag, auf 9 Leinwänden Leben und Tod der Hl. Ursula darzustellen. 


Die erste Lieferung, "Die Ankunft in Köln", ist das erste signierte und datierte (1490) Werk Carpaccios überhaupt. 1490 war Carpaccio vielleicht noch relativ preiswert, allerdings keineswegs mehr jung oder unerfahren. Man kann auch nicht annehmen, dass die Brüder und Schwestern einen unbekann-
ten Künstler für die langfristige Dekoration ihrer Scuola auswählten. 

Der Auftrag Ursula war 1496 abgeschlossen. (Nicht alle 9 Bilder sind datiert, könnten also auch danach noch fertig gestellt worden sein, wie auch der Ursula-Zyklus nicht der einzige Auftrag war, an dem Carpaccio in diesem Zeitraum arbeitete.) 

100 Jahre später, 1592, erhielten die Brüder und Schwestern ein Geschenk aus Köln - zwei der (angeblich) 11.000 Jung-
frauen aus Ursulas Gefolge, die dort ermordet und seit (angeblich) 1000 Jahren bewahrt wurden, kamen als Reliquien-
stiftung, bzw. ihre Schädel. Ein solcher Schatz verstärkte mittelfristig den Verehrungs- und Pilgerverkehr, das Gebäude der Scuola sollte schon knapp 50 Jahre später restauriert und vergrößert werden. 


Rekonstruktion Scuola Sant't Orsola, Südseite, vor der Erweiterung


Die Scuola des 14. Jahrhundert war klein mit einer überdach-
ten Vorhalle, wie sie heute noch an S. Giacometto di Rialto zu sehen ist. Davon abgesehen, dass sie auf dem Kirchhof der Dominikaner lag, gab es in der Vorhalle und im kapellenartigen Raum der Scuola Grablegen bedeutender Mitglieder, vor allem der Familie Loredan, die über Jahrhunderte die Scuola förderte. 

An der äußeren Längsseite (Südseite) befestigt war zu dama-
liger Zeit auch der Sarkopharg, in dem Giovanni Bellini bestat-
tet war. (Der Sarkopharg gehörte ursprünglich der florentiner Familie Abbati, die das Medici-Wappen führte: sechs Bälle im Silberfeld. Die Abbati lebten im 14. Jahrhhundert in Venedig. Fra Giotto Abbati stiftete laut Sansovino die Kirche Sant' Antonio di Castello.) Bellinis Sarkopharg trug das Medici-Abbati-Wappen.     


Für die Baumaßnahme wurden die Carpaccio-Leinwände zwischen 1637 und 1647 ausgelagert, die Scuola verbreitert,  fünf Fenster eingelassen, eine Apsis für einen Altar angebaut, das Dach erhöht. Das ist das Ergebnis, aber genau genommen wurde das Originalgebäude völlig durch die neue Struktur ersetzt. 

Es gab verschiedene Bemühungen im 20. Jahrhundert (vor allem Molmenti/Ludwig) den Innenraum der Scuola zu diesem Zeitpunkt zu rekonsturieren. Sehr beeindruckt bin ich von den Ergebnisse der Universität Heidelberg.
Felix Thürlemann: Der Ursula-Zyklus von Vittore Carpaccio  (die weiteren Menüpunkte an der rechten Seite bitte nicht übersehen!
 
Weitere 100 Jahre später, 1752, wurden die Leinwände neu aufgezogen, restauriert und versiegelt und auf beiden Seiten der Apsis Türen eingebaut, um den Pilgerverkehr in dem kleinen Raum besser zu leiten. Man kann die vermauerten Rundbogen dieser Türen auf den Fotos sehen, die ich im Oktober 2013 gemacht habe. 
Knapp 50 Jahre später, 1797, folgte das Ende der Serenissima, weitere 10 Jahre später, am 16.5.1806, das Ende der Scuola di Sant' Orsola, im Rahmen der napoleonischen Säkularisierungen. Die Leinwände Carpaccios wurden von SS. Giovanni e Paolo aufbewahrt und 1812-1828 in die Accademia überführt, die Schäden wurden nach und nach repariert und die Bilder zum ersten Mal ausgestellt. 1921-23 erfolgte erneut eine Reinigung und endgültige Platzierung im Saal 21.

Heute ist von der ehemaligen Scuola di Sant' Orsola vor allem noch die Apsis zu sehen, weil rechts und links Kirche und Nachbarhaus angrenzen. Man hat den Eindruck eines ärmli-
chen aber bewohnten Hauses in renovierungsbedürftigem Zustand. Im Gegensatz zu der original erhaltenen Scuola degli Schiavoni (der Dalmatiner, Link siehe oben), ist dies keinesfalls ein Ort, der je wieder ein Carpacciowerk aufnehmen kann. Aber ein respektwürdiges Gebäude, das zu seiner Zeit seinen Anteil der venezianischen Kultur trug. 






8. Oktober 2013

Carpaccios Löwe


Heute habe ich mir nach 10 Jahren Neugier die Zeit genommen, dem Rätel von Carpaccios Löwen nachzuforschen, bzw. der Drachenwurz, die Vittore Carpaccio prominent im Bildvordergrund links fast neben den Löwen gesetzt hat. Ich habe ja mehr als nur ein paar Urlaubstage!

Wer schon im Dogenpalast war, kennt das Bild, das zusammen mit anderen Markuslöwen in den ehemaligen Dogenräumen hängt. Es symbolisiert, 1516 gemalt, die Herrschaft der Serenissima über Meer (die Kolonien in Adria und Ägäis blühen noch, bis auf Negroponte/Evia-Euböa, das schon 1470 osmanisch wurde) und Land (wo die Liga von Cambrai in der Schlacht von Agnadello Venedig 1509 schrecklich besiegt hatte). Mit den Hinterfüssen steht der Löwe im Wasser, mit den Vorderfüßen auf Land, er zeigt das Buch mit dem Friedenssatz "Friede Dir, Markus mein Evangelist" aber auch schon mal vorsichtshalber die Zähne, denn die Dinge ändern sich gerade. Was hätte Carpaccio davon ahnen können?


Dieses Plakat hängt seit über 10 Jahren in meinem Flur. Abgeschnitten sind das Wäldchen auf der linken und die Gebäude (S. Giorgio Maggiore, Dogana) auf der rechten Seite
Im Hindergrund ist links das Ufer an der Piazzetta perfekt dargestellt mit Dogenpalast, den Säulen, Kuppeln von San Marco, und dem damals nagelneuen Uhrenturm, Mauro Codussi hatte ihn 1499 fertiggestellt. Rechts das Arsenale, das Markusbecken mit einigen aufgetakelten Segelschiffen,und räumlich eher frei angelegt, S. Giorgio Maggiore und die Dogana.
Im Vordergrund links einige Kräuter, vielleicht Salbei?, dahinter Gebüsch oder ein kleines Wäldchen, dazwischen aber eine der spektakulärsten Blüten, die ich wildwachsend kenne: eine Drachenwurz! Die Frage lautet seit 10 Jahren: warum?

Die Drachenwurz ist nicht in der Lagune heimisch, aber in den damaligen venezianischen Kolonien, vor allem auf Kreta, wo sie im Winter während der Regenfälle und im Frühjahr mit der Schneeschmelze entlang von Flußbetten austreibt und im Mai blüht. Die großen Blätter bestehen aus wunderschön im Kreis angeordneten 9 "Fingern". Die Blüte (Spatha, griech. "Schwert") ist enorm, 0,5 m hoch, schimmernd wie guter Samt, der Blütenstand ist eine noch enormere phallische Sache, glatt und etwas genarbt wie altes Leder. Und alles in einer leuchtenden Farbe, die man Bordeaux nennen kann oder Ochsenblut, ein sehr dunkles Rot. Der Anblick ist umwerfend, und der Aasgeruch der Pflanze auch. Wie alle Aronstäbe ist sie giftig, wobei die Reaktion von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Es kann im Einzelfall zu heftigem Erbrechen führen, wenn man ein Blatt anfasst und danach mit ungewaschenen Händen isst. 

Ich war mehr als gespannt auf der Suche nach dem, was KunsthistorikerInnen dazu einfällt. In der Bibliothek, in der ich zur Zeit arbeiten darf, habe ich mir 4 Monografien zu Carpaccio gesucht, Standardwerke, dicke Schwarten, und wurde leider schwer enttäuscht. Drei Autoren erwähnen die Drachenwurz nicht. Nur im Katalog der Carpaccio-Ausstellung im Dogenpalast von 1963 steht: "...auf der Linken einige exotische Pflanzen und ein gedrängter Wald, die die Funktion eines farblichen Kontrapunktes zur phantastischen Erscheinung der Stadt übernehmen, die zum großen Teil hinter der Gestalt des Löwen verschwindet."



Na. Jetzt aber. 
Carpaccio setzt eine Pflanze in sein Bild, die
  • nur in den Kolonien in Griechenland, ggfs. Istrien, Dalmatien, Albanien, existiert
  • aus einem riesigen Schwert und noch riesigerem Phallus besteht
  • heftigen Aasgeruch verbreitet
  • hochgiftig ist
Und niemand möchte wissen, was er uns damit sagen will?

Wahrscheinlich haben 3 Dutzend KunsthistorikerInnen fleißige Aufsätze darüber geschrieben, die Symbolik hin und her interpretierend... und keinen Verlag dafür gefunden. Oder in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, wo die viele Arbeit gut und für immer begraben ist. 

Und ich muss mir jetzt alleine ausdenken, dass Carpaccio vielleicht durch die Blume andeuten wollte, wo der Hammer bald nicht mehr hängt? Wo es stinkt und giftig wird, bei aller Großartigkeit? Das war zur Zeit des Dogen Leonardo Loredan. Während seines Dogats ging Venedigs Glanz zu Ende. 

 
Ergänzung 18.10.2013:
Der Vorschlag von Andreas (siehe 'Kommentare') wurde aufgegriffen, und die hier (auf S. Giorgio M.) vorhandenen Ikonografien überprüft. Erfolglos ein aktuelles italienisches Buch, das wie die Ikonografie bei mir zuhause auf einzelne Blumen eingeht, die in der Malerei als Symbole verwendet wurden (Tulpe, Zyklame, Rose, Lilie etc.), diese aber nicht differenziert. Also keine Unterguppen o. ä., Familien wie 'Aronstabgewächse' schon gar nicht.
Dann ein sehr dickes Buches über Symbole in der Malerei allgemein, half auch wenig, da alphabetisch sortiert und ich den italienischen Namen für Drancunculus vulgaris nicht kenne. Zu aufwändige Sucherei. 
Dann ein Reprint einer Sammlung von Emblemen von Beginn des 16. Jahrhunderts. Hoffnung! Denn es kommen auch viele Zeichnungen, Stiche, Holzschnitte von Pflanzen vor. Aber es stellt sich heraus: Emblem ist nicht gleich Symbol, scheint sehr viel festgelegter zu sein, auch in Zusammenhängen. Keine Aronstäbe, viel italienischer Text, kein Ergebnis.

Stundenlange Recherchen online mit spannenden Funden... die alle nicht konkret zielführend sind, wenn auch meine Bildung erweitern.
Ich bleibe am Thema und verlinke heute zu einer interessanten Seite des Metropolitan Museum of Art zu mittelalterlichen Gärten, Menüpunkt "Plants in Medieval Art"


Ergänzung 30.10.:
Weitere Monografien zu Carpaccio erfolglos geprüft, weitere Ikonografien - darunter eine hochgelehrte deutschsprachige aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, darin etwas zu mittelalterlichen Vorstellungen zur Heil- und Magiekraft der Drachenwurz gefunden. Immerhin!
Letzte Woche eine Kunsthistorikerin kennengelernt, die sich beruflich im letzten Jahr mit Veröffentlichungen über die Bellinis und Carpaccio beschäftigte und also den Überblick hat. Sie versicherte mir, dass es zu meiner Frage keine, gar keine Veröffentlichung gibt.


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