25. April 2021

Architektur 2021 - Biennale in Zeiten der Corona

 

Alle Fotos von den Previewtagen der Biennale 2016

In weniger als einem Monat öffnet die 17. Architekturbiennale, verschoben von 2020 auf 2021. Zu einem Zeitpunkt, als nicht Wenige glaubten, im Herbst (2020) sei die Pandemie gefrühstückt, war das eine realistische Entscheidung. Jetzt, mitten in der sogenannten 3. Welle, die in Europa nicht unter Kontrolle ist und auf anderen Kontinenten rasend Todesopfer fordert, spottet die Realität der scheinbar langfristigen Planung.

Denn wie kann eine Biennale gehen unter diesen Bedinungen? Reisebeschränkungen auf Kontinent-, Staaten-, Regionenebenen, in Venedig geschlossene Hotels und Gaststätten (z. T. für immer), gut geplante aber z. T. auch nur gut gemeinte Hygienekonzepte. Medien, die sich bisher abwartend zurückhalten, Social media Nutzer*innen, die  bedachtsam bis bedauernd ihre Teilnahme in Frage stellen und absagen. 

Werden die üblichen 3 Previewtage für Medienvertreter*innen und Menschen, die warum auch immer "very important" sind und der Rummel, der mit diesen Tagen verbunden ist - Parties, Vernissagen, Meetings, Häppchen, Alkohol - stattfinden? Oder werden sie komplett ersetzt durch das ausgezeichnete Projekt "Biennale Sneak Peak", das seit einigen Monaten auf der Biennale-Website wächst und gut über Nationenausstellungen und eingeladene Teilnehmer*innen informiert und auch zum ersten Mal akkustische Beiträge bietet? Vielleicht entwickeln sich - je nach Besucher*innenzuspruch im Laufe der 6 Biennalemonate mehr und mehr virtuelle Angebote? 

Was aus dem Reisesommer/herbst 2021 wird, weiss niemand. Dass sich die Biennale "nicht rechnet" kann man sich vorstellen. Wie sich die wirtschaftliche Situation im Venedig des bis auf Weiteres abgesagten "Overtourismus" entwickelt, aber nicht. Wer vernünftig ist, bleibt zuhause, zumindest solange die Impfkampagnen nicht erfolgreich beendet sind. Und wer will sich anschliessend in ein ausgebuchtes Flugzeug setzen? (Ich nicht.) 



Die Biennale hat sich mit einigen wenigen Maßnahmen vorbereitet. Die diskrete Handhabung erstaunt. Ich musste suchen.

  • Eintrittskarten gibt es nur online. Ich vermute, die üblichen Boxoffices vor den Giardini und dem Arsenale mit den langen morgendlichen Schlangen gibt es nicht.

  • Die Biennale hat für die Ausstellungsräume inkl. Pavillons ein allgemeines Hygienekonzept, versteckt es aber unter den Presseinformationen, die man runterladen kann, wenn man sie gefunden hat.

  • Detailliert sind die 12 Covid-Regeln für die Nebenausstellungen in der Stadt, die am 27.3. von La Nuova veröffentlicht wurden:
    - Jede Nebenausstellung muss eine*n Covid-Beauftragte*n benennen, der*die Sicherheits- und Schutzmaßnahmen gewährleistet.
    - Temperaturmessung der Besucher*innen: Eintritt nur mit weniger als 37,5 Grad.
    - Mund-Nasen-Maskenpflicht im Innen- und Außenbereich der Ausstellungen.
    - Desinfektionslösungsspender am Eingang der Ausstellungen. 
    - Tickets nur online (Nebenausstellungen der Biennale sind in der Regel eintrittsfrei, aber es gibt kostenpflichtige kollaterale Events. Möglicherweise bieten sie Tickets per App an?)
    - Mindestabstand zwischen Personen ist 1 m.
    - Ein- und Ausgang müssen getrennt organisiert sein und auf dem Besichtigungsweg Besucheransammlungen vermieden werden.
    - Vernissagen während der Eröffnungstage 19., 20. und 21.5. müssen in Verantwortung der Covid-Beauftragten organisiert werden (Anzahl der Besucher*innen, physische Distanz der Bestuhlung, Einhaltung der allgemeinen Covid-Regeln).
    - Keine interaktiven Installationen und Displays, um indirekte Personenkontakte zu vermeiden.
    - Keine nicht desinfizierbaren Materialien (z. B. Vorhänge oder Leinwände) besonders an Durchgängen, Türen, Korridoren.
    - Sitzgelegenheiten nur aus Materialien, die leicht zu reinigen und desinfizieren sind. Abstand von mindestens 1 m zwischen Sitzgelegenheiten. Entsprechende Trennung von Sitzen auf Bänken ("nicht sitzen" o.ä.).
    - Eine einzige Richtung zur Besichtungen von Exponaten und Installationen. Ein- und Ausgang getrennt. Durch Gestaltung der Räume soll die Versammlung von Besucher*innen vermieden werden.

Apropos Nebenausstellungen in der Stadt: Im März verordnete die Stadt Venedig die Kürzung der Biennale-Vermietungen privater Räume auf 6 Monate = 180 Tage, inkl. Auf- und Abbau der Ausstellungen. Ausgenommen sind öffentliche Gebäude (also auch städtische), Stiftungen und Non-Profit-Organisationen mit Immobilienbesitz. Zwischen dem Abbau einer Ausstellung und dem Aufbau der nächsten müssen mindestens 12 Monate liegen, ein Ausstellungsraum kann also nur alle 2 Jahre vermietet werden. Diese Beschränkung ist neu, wem nützt, wem schadet sie?
"Offizielle" Gebäude bleiben uneingeschränkt weiter im lukrativen Biennale-Vermietungsbusiness und profitieren stärker vom Bedarf an Ausstellungsräumen. Eine Biennale dauert 7 Monate (213 Tage), alle nationalen "Pavillons", sind künftig auf Räume angewiesen, die nicht der Beschränkung unterliegen, also öffentliche. 
"Kollaterale" Ausstellungen gehen oft nicht über die gesamte 6-Monate-Laufzeit einer Biennale, werden also weiter in der Stadt Örtlichkeiten finden. 
Von der Restriktion sind private Vermieter*innen betroffen, die z. T. vermutlich die satten Mieten in ihrem Budget haben, aber auch Vermieter*innen, die die Mieteinnahmen nur zur Deckung von Sonderausgaben verwenden. Es gibt Häuser, die fast jährlich vermietet werden, und Häuser, die nur alle paar Jahre zur Verfügung stehen. Auch uns Biennale-Besucher*innen entgeht damit ein wichtiger Aspekt: Ausstellungen in venezianischen Räumen, die selten oder fast nie dem Publikum offenstehen. 
Mehr dazu: 

Besonders beachtenswert scheint mir, dass der Stadtrat problemlos und kurzfristig eine Vermietungseinschränkung ermöglichen/erlassen kann, aber die Bemühungen der venezianischen Bürgerinitiativen, die Vermietung von privatem Wohnungsraum als Ferienwohnungen einzuschränken oder auf einige Monate im Jahr zu befristen, seit Jahren erfolglos ist. Geht einfach nicht. Während die Venezianer*innen mangels bezahlbaren Wohnraums weiter die Stadt verlassen. 

 


Ich bin im Laufe der letzten Monate auf erstaunlich wenige interessante Artikel  im Vorfeld der 17. Biennale gestoßen. (Wer wusste schon, ob sie WIRKLICH stattfindet...?) Hier sind sie gesammelt und werden ergänzt bis zum ersten Tag der Previews am 18.5.; danach gibt es einen neuen Blogeintrag mit den aktuellen Berichten zur Biennale.


13.11.2020 Atribune Tutte le potenzialità delle digitale in attesa della Biennale Architettura 2021
24.11.2020 world-architects Biennale Sneak Peak
2021 Universes in Univers Architekturbiennale 2021 in Venedig
5.1.21 infobuild Come vivremo insieme? 
26.3. Lampoon Missing the Biennale - or not so much?
10.4. Artlyst Venice Curator Luca Berta Explains Latest Biennale Venue Restrictions - Interview
12.4. Inexhibit How will we live together?
12.4. Deutsche Welle Trotz Corona: Architekturbiennale in Venedig
12.4. Domus The Architecture Biennale 2021 will officially open on May 22
12.4. Deutschlandfunk Eröffnung im Mai - trotz Pandemie

14.4. Baumeister Architekturbiennale 2021 in Venedig - ein digitaler Vorgeschmack
14.4. Dezeen Venice Architecture Biennale pavilions set to hold "silent openings" without visitors
15.4. Designboom venice architecture biennale plans to open the the public in may, but how?
16.4. Richelle Sibelboro How will we live together?
22.4. dezeen Watch our live talk on Non-Extractive Architecture with Joseph Grima
23.4. Building and Decor Venice Biennale Reconfirms May Opening
25.4. Opinion Architects helped endanger the planet, but now they can help rescue it
26.4. Itsliquid Biennale Architettura 2021
26.4. AgCult Pnrr, Franceschini: Biennale di Venezia al centro degli investimenti per ripartenza
28.4. Scoop World Time Space Existence 2021
28.4. dezeen Rafael Moneo awarded Venice Architecture Biennale Goöden Lion award
28.4. designboom SOM exhibits first permanent humane village on the moon at the Venice architecture biennale
28.4. designboom 10 key projects by rafael moneo
28.4. La Nuova Biennale Architettura 2021, Rafael Moneo è Leone d'oro alla carriera
30.4. MyArtGuide The 17th International Architecture Exhibition
1.5. designboom venice architecture biennale: a timeline through history from the 1980ies to today
3.5. ArchDaily Yugoslav Architect Svetlana Kana Radevic's Legacy on Posrwar Architecture...
4.5. designboom see a first look at the world's biggest greenhouse at venice architecture biennale 2021
5.5. ArchDaily Tropicalia Collateral Event Biennale Architettura 2021
5.5. The Architect's Newspaper Hashim Sarkis discusses staging an international biennale in 'interesting times'




Von der abgesagten Biennale 2020 ist mein Eintrag "Vorschau 17. Biennale Architektur 2020 - bzw. 2021" übrig geblieben. Schnee von gestern. Interessant sind trotzdem noch vielleicht die Links zu den Länderausstellungen. Ich kopiere sie hier und ergänze sie durch Links, die ich seit dem 18.5.2020 gesammelt, den Ländern beigefügt und mit "Neu" gekennzeichnet habe. Von einigen Ländern hatte ich 2020 noch gar keine Informationen, bei anderen gab es Ergänzungen und Veränderungen. 

In diesem Jahr kann diese Sammlung kaum der Reisevorbereitung dienen, aber vielleicht als kleiner Trost denjenigen, die mit allergrößtem Bedauern auf die Venedigreise verzichten. Ich, leider.

(Die Liste wird ergänzt durch evtl. neu eintreffende Links bis 22.5.)

Ägypten

Albanien
-

Angola

30.4.2021 https://www.verangola.net/va/en/042021/Culture/25265/Angolan-architect-Paula-Nascimento-participates-in-the-Venice-Biennale-of-Architecture.htm

Argentinien
http://socearq.org/2.0/2019/12/05/concurso-abierto-de-curaduria-y-anteproyecto-arquitectonico-para-la-seleccion-del-envio-oficial-argentino/

Armenien
26.1.2032 http://asbarez.com/200083/tumo-to-participate-in-2021-venice-architecture-biennale/

Australien

Neu

Bahrain
-

Belgien

Neu
Brasilien


Canada

Neu


Chile

Neu

Dänemark

Neu

Deutschland

Neu

Dominikanische Republik

Neu

Estland

Neu
Finnland
Neu

Frankreich

Grenada

Griechenland


Großbritannien

Neu

Indonesien
http://archinesia.com/indonesia-pavilion-curator-for-venice-architecture-biennale-2020-has-been-announced/

Irak
https://www.safinaprojects.org/ark-re-imagined

Irland

Neu

Israel

Italien

Neu

Japan

Korea

17.4.2021 http://www.koreaherald.com/view.php?ud=20210415000792

Kosovo

Kroatien
https://superstereometric.tumblr.com/post/612338374631702528/dromik-cloud-pergolathe-architecture-of

Kuwait

Lettland
https://www.fold.lv/en/2019/12/nrja-reveals-the-title-and-the-team-of-next-years-latvian-pavilion/

Libanon

Neu

Litauen

6.5.2021 Lithuanian Space Agency

Luxemburg
https://paperjam.lu/article/que-montrera-luxembourg-a-bien

Macau
https://macaunews.mo/opening-of-macau-pavilion-at-biennale-architettura-2020-delayed-report/
Malaysia

Mexico
https://www.mchmaster.com/news/colonia-donceles-selected-for-the-mexican-participation-at-venice-biennale-2020/

Montenegro

Niederlande

Nigeria
https://www.thisdaylive.com/index.php/2020/03/08/peju-alatises-next-move/

Nordic Pavilion

Neu

Nord Korea 
https://asia.nikkei.com/Life-Arts/Arts/North-Korean-art-captures-the-world-s-imagination

Österreich

Neu

Pakistan

25.4. 2021 https://www.dawn.com/news/1620142/pakistan-pavilion-at-venice-biennale-to-open-on-may-22

Peru

Philippinen

Polen

Neu

Portugal

Neu

Rumänien

Neu

Russland

Neu

Saudi Arabien

Neu


Schottland 

Neu

Schweiz

Neu

Serbien
https://engnews24h.com/the-future-of-bor-is-in-the-focus-of-winning-work-to-represent-serbia-at-the-2020-biennale-in-venice/

Singapore

Neu

Slovenien

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Spanien
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Südafrika
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Thailand
-

Tschechien
-

Türkei

Neu
Ungarn

Uruguay

USA
Neu

Usbekistan

Venezia

Neu

Venezuela
https://www.interiordesign.polimi.it/progetto/i-padiglioni-dei-giardini-della-biennale-di-venezia-padiglione-venezuela-2-eng/?lang=en

Vereinigte Arabische Emirate

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Volksrepublik China
http://www.globaltimes.cn/content/1181986.shtml




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11. April 2021

Verbraucher*innen für Venedig bitte!

 


Im Laufe von 14 Jahren Bloggerei habe ich hin und wieder zur Einmischung in venezianische Belange eingeladen, normalerweise ging es um Spenden. Zuletzt für die Strafbescheide für die Bürgerinitiative NoGrandiNavi

Um Spenden geht es nicht beim heutigen Aufruf, sondern um unser aller Beteiligung am neuen, verantwortungsbewussten, nachhaltigen Venedigtourismus. Runzelt nicht die Stirnen, zieht nicht die Augenbrauen zusammen: mischt Euch ein.



Im Eintrag vom 28.11.20 "Die Tage des Konsums..." hatte ich ein neues Venedig-Buch empfohlen: "Venice - an Odyssey. Hope and Anger in the Iconic City" von Neal E. Robbins. Am Ende der 500 Seiten, von denen ich zur Zeit meiner Empfehlung erst 200 gelesen hatte, nahm ich Kontakt zu Neal E. Robbins auf. Die Herausforderung im Kapitel " Protest - begin with a vision of the future" war unumgänglich:

"All of us - or at least anyone who has ever been or expects to be a tourist in Venice - plays an equal part. Tourism is a facet of international and local consumption, like energy or water. Excessive tourism afflicts many of the most beautiful parts of the world while it brings needed economic support. But it is ultimately controlled by tourists who are, collectively, a mighty force. A consumer movement could demand autorithies urgently manage the visitor numbers, support the local community and take action on cruise ship issues. This force needs to be harnessed." (S. 491)

"Wir alle - oder zumindest wer je als Tourist in Venedig war oder das vorhat, spielt dabei eine gleich große Rolle. Tourismus ist ein Aspekt internationalen und lokalen Konsums, wie Energie oder Wasser. Übermässiger Tourismus sucht viele der schönsten Teile der Welt heim und bringt gleichzeit den notwendigen wirtschaftlichen Rückhalt. Aber er wird letztendlich kontrolliert von Touristen, die gemeinsam eine machtvolle Wirkungskraft sind. Eine Verbraucherbewegung könnte von den Instanzen fordern, dringend die Besucherzahlen zu regeln, die Bürger der Stadt zu fördern und Massnahmen gegen das Problem der Kreuzsschifffahrt zu ergreifen. Diese Kraft muss eingespannt werden."

Seit Jahren hege ich Zweifel an meiner Rolle als Bloggerin. Freund*innen und Korrespondent*innen wissen das. Ich empfinde meine Lobgesänge auf die Stadt und die fleißigen Kulturvorschläge immer mehr als Teil des Problems. Mit der Idee einer Verbraucherbewegung für Venedig kann ich vielleicht helfen, eine Lösung mit anzutreiben...?

Neal E. Robbins schlägt vor, dass individuelle Besucher*innen eine aktive Rolle übernehmen. Wer informiert ist, weiss um die Verantwortung für den Reisezeitpunkt, die Reisedauer und die Form der Anreise nach Venedig und deren Bedeutung für den täglichen Zustand der Stadt. Und er fragt, warum nach der Covid-"Pause" und den vielen Diskussionen, die seit einem Jahr über die Zukunft der Stadt Venedig, die Ökologie Ihrer Lagune, die künftige veränderte Rolle des Tourismus geführt werden, die Einheimischen die notwendigen Veränderungen alleine schultern sollten? Denn:

"Giving Venice a future means stepping back from high-volume mass tourism, and that means changing economic expectations, reducing profit fo some - such as for apartment owners cashing in on rentals - and this may cause job losses and business closures. That is why a winding-down plan needs to cushion the economic pain, incentivize business to adapt, attract more non-tourist based jobs and rebuild the endangered Venetian community. People and business can accept change, if they have alternatives, reasonable support and clear rules." ... "Venetians are heroically campaigning to keep their city alive - and they won't give up." 

"Venedig eine Zukunft zu geben bedeutet, den Massentourismus zurückzufahren. Es bedeutet, wirtschaftliche Erwartungen zu verändern, für manche sogar, Gewinne zu schmälern - die hohen Profite von Ferienwohnungsvermietungen - es bedeutet Jobverluste und Geschäftsschließungen. Pläne zum Abbau müssen wirtschaftlichen Schaden abpuffern, Anreize zur wirtschaftlichen Anpassung bieten, mehr nicht-touristische Arbeitsplätze ermöglichen und helfen, die schwindende Einwohnerzahl wieder aufzubauen. Menschen und Wirtschaft können Änderungen akzeptieren, wenn sie Alternativen sehen, vernünftige Unterstützung und klare Regeln haben." ... "Venezianer kämpfen heroisch um ihre Stadt zu erhalten - und geben nicht auf."

Und damit muss man sie ja nicht alleine lassen. Man kann einfach mal die Hand heben. Nicht nur konsumieren, sondern unterstützen.



Ohne uns persönlich zu kennen, arbeiten Neal E. Robbins seit Anfang 2021 online am Versuch einer "Verbraucher*inneninitiative". Wir stellten unseren Entwurf venezianischen Bürgerinitiativen vor mit der Bitte um Feedback und, wenn möglich, Beistimmung. Warten auf Antworten, Diskussionen per Email und online-Konferenzen, Konflikte. Entwickeln einer Website (aus Kostengründen auf Basis von Neals Verlagsseite) und social media Optionen👇.
Diskussion der Zielsetzung: eine Online-Liste, in die sich Unterstützer*innen eines neuen, verantwortungsbewussten und nachhaltigen Venedigtourismus eintragen können. Der wird in einem ersten Schritt definiert in 7 einfachen Aktionspunkten. Wer unterschreibt, sichert "gutes" Verhalten zu, als kleines Rädchen in der Aufgabe, Venedig eine Zukunft zu geben. Mehr ist es nicht. Kostet nichts. Unterstützt uns alle dabei, eigentlich längst vorhandenes Bewusstsein in die Tat umzusetzen.  


Wir nennen unsere Inititative 

"LASSEN SIE VENEDIG LEBEN"

"LASCIA VIVERE VENEZIA"

"LET VENICE LIVE"


Bitte lesen, bei Zustimmung unterschreiben und weiterleiten an derzeitige und künftige Freund*innen der schönsten Stadt. Damit wir möglichst viele werden. Feedbacks über die Kommentarfunktion und per Email (Adresse oben rechts) sind sehr willkommen. Herzlichen Dank!


👉 Twitter LET VENICE LIVE


((C) der Zitate Neal E. Robbins,Zitate mit freundlicher Genehmigung ) 



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